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05.03.2022

10 Bessere Tipps für gute Portraitfotos

Porträts gelten als eines der beliebtesten Genres der Fotografie. Das überrascht nicht. Schließlich sind wir soziale Wesen, deren Interaktion untereinander besonders wichtig ist.

Ohne Kontakt zu anderen Menschen vereinsamen wir und bereits eine menschliche Stimme zu hören oder auch nur eine Person auf einem Bild zu sehen, kann in uns Emotionen wecken.

Doch bei Porträts geht es nicht nur um Emotionen, sondern auch um die Ästhetik, und dafür sind zwei wesentliche Komponenten relevant, die wir als das A und O der Porträts bezeichnen: Das Model und die Location.

Mit unseren zehn Tipps holst du noch mehr aus deine Porträts heraus.

Auf die Pose kommt es an

Ein Porträt lebt vom Model und dessen Körperhaltung. Versteife dich nicht auf kreative Körperhaltungen, sondern lasse die Models natürlich posieren. Anlehnen, hinsetzen, aufstützen – das alles sind von Natur aus Posen, die du einfach umsetzen kannst, ohne dass es künstlich aussieht.

Objektiv und Einstellungen

Wer Porträts schießen möchte, benötigt nicht viel. Ansehnliche Bilder gelingen mit jeder Kamera oder dem Smartphone.

Für mehr kreative Möglichkeiten sorgt hingegen ein gutes Objektiv. Zum einen sollte es lichtstark sein, damit du dein Model mit einer weit geöffneten Blende vor einem unscharfen Hintergrund freistellen kannst.

Zum anderen sind Brennweiten zwischen 50 und 135 mm (KB) ratsam, da hier die Proportionen eines Models am schönsten wiedergegeben werden. Hier können wir dir das Canon RF 50mm f1,8 STM, Sony SEL FE 85mm f1,8 sowie das Samyang 135mm 1:2,0 empfehlen.

Stelle zudem deine Kamera auf eine 1/250 Sekunde und verwende die ISO-Automatik. In Kombination mit der Blende f/2,8 ist das die beste Standard-Einstellung für Porträts.

Der perfekte Platz für das Model

Beim Bildaufbau hast du sehr viele Möglichkeiten. Allerdings gibt es zwei klassische Arten, die sich bewährt haben. Bei querformatigen Aufnahmen setzt du dein Model nicht in die Mitte des Bildes, sondern leicht versetzt nach links oder rechts.

Im Hochformat hingegen positionierst du es in der Mitte. Der Kopf sollte dabei im oberen Drittel liegen, ohne aus dem Bild herauszuragen.

Was ist die richtige Blende?

Eigentlich jede:r Fotograf:in empfiehlt, sich ein lichtstarkes Objektiv zuzulegen. Denn Eingangsöffnungen von f/2,8 bis f/1,4 weichen den Hintergrund schön auf und das Model wird davor freigestellt. Allerdings schrumpft dann auch die Schärfentiefe auf ein Minimum, was das Fokussieren erschwert. Schaffst du es dann nicht, präzise auf die Augen scharf zu stellen, sieht das Bild beim Betrachten immer merkwürdig aus.

Wenn du also noch nicht erfahren genug bist, fange lieber mit den Blenden f/5,6 und f/4 an. Der Hintergrund wird ebenfalls unscharf, wenn auch nicht so sehr wie bei f/1,4, aber das Fokussieren fällt wesentlich leichter. Danach kannst du immer noch die Schärfentiefe verringern.

Fenster als Lichtquelle nutzen

Bei Indoor-Porträts benötigst du keine großen Blitzgeräte. Bereits ein großes Fenster sorgt am Tage für ein angenehm weiches Licht, das jedem Model schmeichelt. Achte darauf, dass dein Model entweder aus dem Fenster sieht oder den Kopf zumindest in diese Richtung geneigt hat, damit es gut ausgeleuchtet wird.

Im Schatten fotografieren

Solltest du am Tag fotografieren, suche dir ein schattiges Plätzchen für dein Shooting. Das Licht ist dort viel gleichmäßiger und so können weder unschöne Schatten im Gesicht noch harte Kontraste entstehen. Ein weiterer Vorteil: Die Sonne kann dein Model nicht blenden, sodass es nicht die Augen zusammenkneifen muss.

Gegen die Sonne knipsen

Früher war es verpönt, gegen das Licht zu fotografieren. Heute ist es ein beliebtes Stilmittel. Warte hierzu bis zum Sonnenuntergang. Wenn die Sonne dann tief genug steht, positioniere dein Model zwischen dich und der Sonne.

Dann bekommen deine Bilder eine warme, orange Farbe und es entsteht ein schöner Lichtsaum um das Model herum.

Wann Kunstlicht verwenden?

Natürlich kannst du auch Kunstlicht verwenden, wie etwa das Walimex pro Niova 900 Plus Daylight, und je nach Situation gewinnst du dadurch einige Vorteile. Vor allem kannst du zeit- und ortsunabhängig arbeiten und auch in dunklen Locations wie einer Tiefgarage für ausreichend Beleuchtung sorgen.

Der Vorteil von Dauerlicht: Verändere die Strahlrichtung oder die Intensität, siehst du sofort, wie es sich auf das Model vor dir auswirkt.

Ein Blitzlicht, wie z. B. das Godox AD300 Pro TTL, hingegen hat mehr Leistung und kann zudem mithilfe einer kurzen Abbrenndauer Bewegungen wie wehende Haare einfrieren.

Die Augen machen den Unterschied

Intuitiv neigen wir dazu, immer aus einer aufrechten Position heraus zu fotografieren. Schließlich ist das die angenehmste Körperhaltung für uns selbst.

Wenn das Model aber größer oder kleiner ist, kippen wir die Kamera und im Hintergrund landet ein Teil des Himmels oder des Bodens.

Das sieht unschön aus. Fotografiere dein Model daher immer auf Augenhöhe. Achte besonders bei Kindern darauf.

Spektakuläre Bilder schaffen

Wenn du schon ein wenig Erfahrung hast, setze dein Model in Bewegung und fotografiere es dann. Verwende dabei den Autofokus mit der Nachfolgefunktion. So bleibt die Schärfe jederzeit auf dem Model und du kannst dich ganz auf den Bildaufbau konzentrieren.

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