Ricoh GR IV – Kompaktkamera mit großen Ambitionen
Die Ricoh GR-Serie ist seit Jahren ein Geheimtipp für Street- und Reisefotografen, die maximale Bildqualität in minimaler Größe suchen. Mit der Ricoh GR IV bringt Ricoh nun ein neues Modell der erfolgreichen Kompaktkamera, das nicht nur evolutionäre, sondern auch revolutionäre Verbesserungen bietet.
Worin sich der Neuling vom Vorgängermodell unterscheidet und wie sich dieser gegen die starke Konkurrenz, die Fujifilm X100VI schlägt – das verraten wir euch in diesem Beitrag.
Die RICOH GR IV wurde als ideale Kamera für spontane Aufnahmen entwickelt und markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Geschichte der GR-Serie. Dem ursprünglichen Konzept bleibt sie treu, kombiniert dieses jedoch mit neuen Komponenten und wird dadurch zu einer Kamera, die den Ansprüchen und Erwartungen moderner Fotografen in besonderem Maße gerecht wird. Produktbilder zeigen optionlaes Zubehör und Anwendungsbeispiele.
- LiveView
- Mit Wasserwaage/opt. Libelle
- Ricoh DB-120
- Lichtstärke: f2.8
- min. Naheinstellung: 10 cm
Release-Termin: Die Ricoh GR IV ist ab dem 15.09.2025 im Foto Erhardt Onlineshop verfügbar und kann bereits jetzt vorbestellt werden!
Preis: 1.349,99 € (UVP).
In diesem Video nimmt Ralf, unser Technik-Experte, die GR IV für euch unter die Lupe. Entdeckt die wichtigsten Highlights der beeindruckenden Ricoh Kompaktkamera!
Inhalt
- 1 Was sind die wichtigsten Highlights der Ricoh GR IV?
- 2 Was sind die Unterschiede zum Vorgängermodell Ricoh GR III?
- 3 Wie gut ist Ricoh GR IV im Vergleich zu Fujifilm X100VI?
- 4 Für wen eignet sich die Ricoh GR IV?
- 5 Was sind die typischen Anwendungsgebiete der Ricoh GR IV?
- 6 Wie sind die Meinungen und Bewertungen zu Ricoh GR IV?
- 7 Unser Fazit – Warum wir die GR IV empfehlen
Was sind die wichtigsten Highlights der Ricoh GR IV?

Eines vorweg: Mit dem Ricoh GR IV bekommt ihr ein Kamera-Upgrade, das sich definitiv sehen lassen kann.
Der neue 26 MP APS-C BSI-Sensor sorgt für einen größeren Dynamikumfang und eine bessere Low-Light-Leistung als beim Vorgänger.
Ein neu kozipiertes 28-mm-Objektiv mit sieben Elementen liefert mehr Schärfe bis in die Ecken und reduziert Verzerrungen.

Die Bildstabilisierung wurde von einem 3-Achsen- auf ein 5-Achsen-System ausgebaut und gleicht bis zu 6 EV-Stufen aus – ein Riesenvorteil für Nachtaufnahmen oder spontane Shots aus der Hand.
Dank des ebenfalls neuen Bildprozessors GR ENGINE 7 arbeitet der Autofokus schneller und erkennt Gesichter sowie Augen zuverlässig. Dazu kommen 53 GB interner Speicher, ein microSD-Slot und eine deutlich kürzere Startzeit von nur 0,6 Sekunden.
Kurz gesagt: Die GR IV ist schneller, stabiler und leistungsfähiger als das Modell zuvor.

Die Wichtigste Highlights der Ricoh GR IV
- Neuer 25,7–26 MP APS‑C BSI-Sensor, bietet bessere Empfindlichkeit, weniger Bildrauschen, gesteigerte Dynamik
- Neues GR‑Objektiv mit 7 Elementen (von denen eins asphärisch ist), weiterhin 28 mm (KB-äquivalent) bei f/2.8 – verspricht exzellente Schärfe, Kontrast und minimale Verzerrung
- 5‑Achsen-Bildstabilisierung mit bis zu 6 EV-Stufen – deutlich leistungsfähiger als das 3‑Achsen-System der GR III
- Autofokus verbessert, inkl. Gesicht- und Augenerkennung, reaktionsschnellerer Bildverarbeitung dank GR ENGINE 7
- 53 GB interner Speicher plus microSD‑Slot – enormer Zuwachs gegenüber der GR III
- Noch kompakteres, ergonomisch überarbeitetes Design mit optimiertem Griff, schneller Aufstartzeit (~0,6 Sek.)
- Hohe ISO‑Empfindlichkeit bis ISO 204 .800
Was sind die Unterschiede zum Vorgängermodell Ricoh GR III?
Wenn Ihr die GR III (Ricoh GR III Test) kennt, merkt ihr die Unterschiede im Grunde sofort. Der Sprung von einem 24 MP Front-Sensor zum rückbelichteten 26-Megapixel-Chip bringt merklich bessere Bildqualität.
Besonders bei Nacht oder in Innenräumen zeigt die GR IV weniger Rauschen und mehr Details.
Die Bildstabilisierung ist ein wesentliches Update: Während die GR III auf drei Achsen stabilisierte, schafft die GR IV fünf Achsen und gleicht Bewegungen zuverlässiger aus.
Auch das Objektiv wurde überarbeitet und zeigt eine verbesserte Randauflösung.
Der interne Speicher ist von knapp 2 GB auf ganze 53 GB angewachsen – praktisch, falls ihr einmal die Speicherkarte vergessen habt.

Und nicht zuletzt ist die GR IV durch die schnellere Startzeit und verbesserte Ergonomie noch direkter einsatzbereit.

| Merkmal | Ricoh GR III (2019) | Ricoh GR IV (2025) |
| Sensor | 24 MP APS‑C, frontbeleuchtet | 25,7–26 MP APS‑C, rückbeleuchtet (BSI) |
| Bildstabilisierung | 3‑Achsen IBIS | 5‑Achsen, bis 6 EV-Stufen |
| Objektiv | 6 Elemente, 4 Gruppen, 28 mm f/2.8 | 7 Elemente, inkl. Asphären, optimierte Bildqualität |
| Bildprozessor | Vorherige Version | GR ENGINE 7, deutlich schneller |
| Autofokus | Hybrid (Phasenerkennung + Kontrast) | Optimiert, mit Gesicht/Augen‑Erkennung |
| Speicher | Ca. 2 GB intern, SD‑Kartenslot | 53 GB intern + microSD‑Slot |
| Aufstartzeit | Langsamer | Rund 0,6 Sekunden, schnellstmöglicher Start |
| ISO-Reichweite | Bis ca. 102 400 | Bis 204 .800 |
| Gehäuse/Gewicht | Sehr kompakt, ~257 g | Ähnlich, leicht ergonomischer, ~262 g |
Wie gut ist Ricoh GR IV im Vergleich zu Fujifilm X100VI?
Neben der eigenen Modellreihe müsst ihr die GR IV mit der Fujifilm X100VI vergleichen. Beide richten sich an Street-Fotografen und Liebhaber kompakter Kameras. Die beiden unterscheiden sich aber ganz deutlich.
Die X100VI bietet mit ihrem 40 MP Sensor die höhere Auflösung und punktet mit einem lichtstarken 23-mm-f/2-Objektiv sowie dem Hybrid-Sucher. Dafür ist sie deutlich größer und mit über 500 g fast doppelt so schwer wie die GR IV.
Die Ricoh wiederum bleibt mit nur 262 g nahezu hosentaschentauglich und bietet einen breiteren Bildwinkel von 28 mm. Bei der Stabilisierung liegen beide nah beieinander – die Fuji schafft 6 EV, die Ricoh 5 EV.
Preislich bewegen sie sich auf ähnlichem Niveau, wobei die Ricoh traditionell etwas günstiger startet. Am Ende ist die X100VI die vielseitigere Allround-Kompakte mit Sucher, die GR IV dagegen der kompromisslose Street-Begleiter, der auf Diskretion und Schnelligkeit setzt.

| Merkmal | Ricoh GR IV | Ricoh GR III | Fujifilm X100VI |
| Sensor | 26 MP APS-C BSI | 24 MP APS-C | 40 MP APS-C X-Trans |
| Objektiv | 28 mm f/2.8 (7 Elemente) | 28 mm f/2.8 (6 Elemente) | 23 mm f/2.0 |
| Bildstabilisierung | 5 Achsen, bis 6 EV | 3 Achsen | 5 Achsen, bis 6 EV |
| Sucher | keiner (optional Aufstecksucher) | keiner (optional Aufstecksucher) | Hybrid-Optisch/Elektronisch |
| Prozessor | GR ENGINE 7 | GR ENGINE 6 | X-Prozessor 5 |
| Autofokus | Schnell, mit Augen-/Gesichtserkennung | Hybrid, eingeschränkt | Hybrid-AF, Augen-/Gesichtserkennung |
| Speicher | 53 GB intern + microSD | 2 GB intern + SD | SD-Karte |
| ISO-Bereich | 100 – 204.800 | 100 – 102.400 | 125 – 12.800 (erweitert 64–51.200) |
| Startzeit | ca. 0,6 Sekunden | > 1 Sekunde | ca. 0,8 Sekunden |
| Gewicht | ca. 262 g | ca. 257 g | ca. 521 g |
| Preis (UVP) | ca. 1.349,99 € | ca. 1.006,92 € | ca. 1.799,00 € |
Unser Fazit zum Vergleich
- Die Ricoh GR IV ist extrem kompakt und schnell, perfekt für Street- und Reise-Fotografie.
- Die Ricoh GR III bleibt eine günstigere Option, aber technisch deutlich im Rückstand.
- Die Fujifilm X100VI bietet mehr Auflösung, einen Sucher und vielseitigere Features, ist aber deutlich schwerer und größer.
Das Schwerster-Modell Ricoh GR IIIx: 2021 reichte Ricoh mit der GR IIIx ein ähnliches Modell nach. Der Hauptunterschied zwischen der Ricoh GR III und der Ricoh GR IIIx ist die Brennweite: Die GR III hat ein 28-mm-Weitwinkelobjektiv (äquivalent), ideal für Street-Fotografie, während die GR IIIx ein 40-mm-Objektiv (äquivalent) hat, das sich besser für Portraits und eine natürlichere Perspektive eignet.
Für wen eignet sich die Ricoh GR IV?

Die GR IV richtet sich ganz klar an euch, wenn ihr wirklich eine Kompaktkamera sucht, die immer dabei sein kann. Für die Street-Fotografie ist sie wie geschaffen: unauffällig, schnell einsatzbereit und leicht.
Auch auf Reisen spielt sie ihre Stärken aus, da sie kaum Platz braucht und dennoch die Bildqualität einer APS-C-Kamera bietet. Wer dokumentarisch arbeitet oder einfach seine Alltagsmomente in hoher Qualität festhalten möchte, findet in ihr einen treuen Begleiter.
Für Videografen ist sie hingegen nur bedingt geeignet, da der Fokus nach wie vor klar auf Fotografie liegt.
Die Ricoh GR IV richtet sich an euch, wenn ihr:
- Street-Fotografie liebt und eine unauffällige Kamera wollt
- Reist und keine große Ausrüstung tragen möchtet
- Schnelligkeit und Einfachheit schätzt
- Minimalistisch unterwegs seid, aber keine Kompromisse bei Bildqualität machen wollt
Was sind die typischen Anwendungsgebiete der Ricoh GR IV?
Die GR-Serie ist seit Jahren ein Synonym für Street-Fotografie – und genau hier fühlt sich die GR IV zu Hause. Ihr könnt spontan auf der Straße, in der Bahn oder im Café fotografieren, ohne Aufmerksamkeit zu erregen.
Ebenso gut eignet sie sich als Reise- oder Zweitkamera, wenn ihr keine große Ausrüstung mitschleppen möchtet. Das überarbeitete Objektiv und die bessere Stabilisierung machen sie aber auch für Landschafts- und Architekturfotografie interessant.
Dank hoher ISO-Werte lassen sich außerdem auch Nachtaufnahmen und Innenraum Szenen souverän meistern.
Wie sind die Meinungen und Bewertungen zu Ricoh GR IV?
Die ersten Stimmen aus Fachpresse und Community bestätigen den positiven Eindruck. Testberichte loben die starke Bildqualität, den verbesserten Autofokus und die enorme Kompaktheit hervor.
Kritisch gesehen wird weiterhin das Fehlen eines Suchers und die eingeschränkte Videofunktionalität – Punkte, die Ricoh bewusst zugunsten von Größe und Einfachheit in Kauf nimmt. Insgesamt wird die GR IV jedoch als würdiger Nachfolger gefeiert, der die Serie konsequent weiterentwickelt und vor allem Street-Fotografen begeistert.
Die Fachpresse und die Community sind sich einig: Die Ricoh GR IV ist ein starkes Upgrade.
- The Verge lobt die Kompaktheit und Bildqualität, weist aber auf den gestiegenen Preis hin.
The Verge: Ricoh GR IV vorgestellt - DPReview hebt die neue Bildengine, schnelleren Autofokus und die verbesserte Stabilisierung hervor.
DPReview: Ricoh GR IV – Initial Review - TechRadar beschreibt die GR IV als perfekte Reisekamera mit idealem Formfaktor.
TechRadar: Beste Reisekameras 2025 - Community-Feedback auf Reddit und in Blogs betont die Hosentaschentauglichkeit und Bildqualität, kritisiert aber das Fehlen eines Suchers und die Videoeinschränkungen.
Reddit: Ricoh GR Diskussion
Unser Fazit – Warum wir die GR IV empfehlen
Wir würden euch die GR IV empfehlen, weil sie in einem Bereich glänzt, den viele Kameras vernachlässigen: Die maximale Bildqualität bei minimaler Größe. Sie ist so kompakt wie ein Smartphone, liefert aber die Ergebnisse einer großen Kamera.
Wer Wert auf Spontanität legt, findet in ihr ein wunderbares Werkzeug, das sofort einsatzbereit ist und auf das man sich verlassen kann.
Besonders für Street-Fotografen ist die GR IV ein echter Game-Changer. Und selbst wenn der Preis gestiegen ist, bleibt sie im Vergleich zur Konkurrenz ein attraktives Gesamtpaket.
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