Die Nahlinse hat einiges Gewicht, was man beim Fotografieren aus der Hand durchaus merkt. Das Fokussieren wird dadurch ein bisschen erschwert. Trotzdem lassen sich sehr gute Makroaufnahmen damit machen, bei der Bildqualität gibt es keine Mängel - vorausgesetzt, dass man ein gutes Objektiv mit hoher Schärfe verwendet. Die Nahlinse macht die Abbildungsleistung nicht schlechter, kann sie aber natürlich auch nicht besser machen. Ein Vergrößerungsmaßstab von (nahezu) 1:1 lässt sich mit einem Teleobjektiv (ich nutze das Sony 70-350 mm für APSC-Kameras) erreichen, wie vom Hersteller versprochen. Zu beachten ist noch, dass die Naheinstellgrenze des Objektivs, an dem man die Nahlinse verwendet, nicht zu klein sein sollte. Der Hersteller empfiehlt einen Arbeitsabstand zum Motiv von 22-30 cm. Liegt die Naheinstellgrenze in diesem Bereich oder darunter, (z.B. Tamron 17-70 2,8 mit einer Naheinstellgrenze von 39 cm bei 70 mm) bietet die Nahlinse nur eine geringe Vergrößerung. Fazit: mit einem passenden Objektiv hält das Produkt, was es verspricht.
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