Wärmebildgeräte

Wärmebildkameras

Wer schon einmal ein Gebäude saniert hat wird sie kennen – Wärmebildkameras. Sie zeichnen die thermografischen Strukturen der Umgebung ab und bieten einen Überblick über kalte und warme Stellen in der betrachteten Umwelt. Doch nicht nur für das Baugewerbe sind Wärmebildkameras nützlich. Für Jäger sind sie ein hilfreiches Werkzeug um nach Tieren Ausschau zu halten. Gerade in der Dämmerung oder Nacht kann es sonst schwer sein, das Wild zu entdecken. Auch hier erzeugen die Wärmebildkameras Thermografien, aus diesem Grund sind sie auch als Thermografiekameras bekannt. Um Jägern eine möglichst einfache und funktionale Möglichkeit zu bieten, Wärmebildkameras auf der Pirsch zu verwenden, hat der österreichische Hersteller KAHLES die Wärmebildgeräte der HELIA Serie im Sortiment. Sie bieten die ultimative Kombination aus hochwertiger Verarbeitung und intuitiver Handhabung für bestmögliche Ergebnisse.

Funktionsweise einer Wärmebildkamera

Wie bei Infrarotkameras erfolgt die Temperaturmessung bei Wärmebildkameras drahtlos. Sie zeichnen wie handelsübliche Kameras Bilder auf, jedoch nur mit den korrekten Konturen der abgebildeten Objekte, nicht mit der originalen Farbgebung. Die unterschiedlichen Temperaturen können auf verschiedene Weise dargestellt sein. Mithilfe eines Thermografiesystems lassen sich die Varianzen beispielsweise von einem blau-lila-farbenen Ton für Kälte, bis hin zu roten Farben für Wärme abbilden. Aber auch andere Farbgebungen, wie Schwarz/Weiß-Verläufe sind möglich. Möglich macht diese Darstellung der in Wärmebildkameras verbaute Sensor für Infrarotstrahlung, der eine Umwandlung der thermischen Strahlung von Gegenständen und Lebewesen in eine Bildgebung ermöglicht.

Wärmebildkameras funktionieren auch bei völliger Dunkelheit, da sie für ihre Funktion kein Licht benötigen. Sie kommen mit der reinen Infrarotstrahlung als Informationsquelle aus, um ein Bild zu erzeugen. Infrarotstrahlung ist jedoch für den Menschen unsichtbar. Je stärker die Temperaturunterschiede des betrachteten Gebiets sind, desto besser funktioniert die Thermografietechnik einer Wärmebildkamera.

Technische Hürden von Wärmebildkameras

Eine große technische Hürde bei der Verwendung von Wärmebildkameras stellt die Umgebungsluft dar. Auch diese gibt Strahlung ab, die von der Kamera wahrgenommen wird. Auch die Sonneneinstrahlung kann starke Auswirkungen auf die Bildgebung der Kamera haben. Bei Betrachtungen über nahe Distanzen ist dies kein allzu ausschlaggebender Faktor. Je länger jedoch die Betrachtungsdistanz wird, desto mehr ist auf gute Bedingungen zu achten. Somit gibt es bei den verschiedenen Wärmebildkameras verschiedene Entfernungen, für die diese geeignet sind.

Bei Betrachtungen über weitere Distanzen ist jedoch im Generellen eine noch genauere Verarbeitung der Wärmebildkamera notwendig, weshalb Geräte, die für diese Entfernungen geeignet sind auch deutlich teurer sind.

Puncto Auflösung schneiden Wärmebildkameras deutlich schlechter als herkömmliche Kameras ab, das Maximum der gängigen Geräte liegt bei 384x288 Pixeln.

Einsatzgebiete von Wärmebildkameras

Neben der Verwendung von Wärmebildkameras für die Bauindustrie gibt es auch zahlreiche weitere Einsatzmöglichkeiten der Messgeräte. Ursprünglich entstanden Wärmebildkameras als Gerät zur militärischen Aufklärung und werden als solches auch nach wie vor eingesetzt, beispielsweise an Drohnen. Auch Automobilhersteller nutzen in High-End Modellen Wärmebildgebung um eine Art Nachtsichtfunktion anbieten zu können und so Sicherheit und Fahrkomfort zu erhöhen.

Sowohl bei der Verwendung an Drohnen als auch im Auto ist die Darstellung in Graustufen deutlich beliebter als die Farbstaffelung von blau zu rot. Diese wird hauptsächlich in der Baubranche verwand, vorwiegend um im Zusammenhang mit energetischer Sanierung Kältebrücken feststellen zu können. So können Energieverluste erkannt und vermieden werden. Auch bei der Feuerwehr kommen Wärmebildkameras zu Lokalisierung von Brandherden zum Einsatz. Der herkömmliche Nutzen von Wärmebildkameras, Lebewesen auch bei vollständiger Dunkelheit erkennbar zu machen, macht sie auch für die Jagd so interessant.

Wärmebildkameras bei der Jagd

Sowohl bei Tag als auch bei Nacht sind Wärmebildkameras für die Jagd einsetzbar. Ihr Alleinstellungsmerkmal ist die bereits erwähnte Verwendung, auch bei völliger Dunkelheit. Sie sind außerdem sowohl als Vorsatzgeräte, als auch als Handgeräte erhältlich. Auch bei der Jagd bieten die Geräte die Möglichkeit die Farbgebung je nach Wunsch einzustellen. Besonders geeignet sind Wärmebildkameras für die Jagd bei der Ansprache des Wildes, als auch bei der Suche nach Wild, beispielsweise Rehkitzen, in Wiesen und Feldern, um einem Tod durch Mähdrescher oder anderen Landmaschinen vorweg zu greifen.

KAHLES – Optimale Qualität und Bedienung als Anspruch

Die Wärmebildkameras der österreichischen Firma KAHLES setzen einen eigenen Maßstab in Puncto Qualität und Bedienungserlebnis. Im Jahr 1898 gründete Karl Robert Kahles durch die Fusion zweier Firmen das Unternehmen KAHLES, das inzwischen der SWAROVSKI-Gruppe angehört. Seit der Firmengründung ist der Anspruch von Kahles geblieben, hochwertigste Instrumente für Jäger, Sportschützen und Naturfreunde herzustellen und diese mit ihren innovativen und ideal abgestimmten Produkten in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Inzwischen bietet der Produktkatalog der Firma KAHLES neben Wärmebildkameras und Zieloptiken auch Entfernungsmesser und Ferngläser an.

KAHLES Helia Wärmebildgerät TI 25
Mit dem Helia Wärmebildgerät TI 25 bietet KAHLES seiner Kundschaft ein radikal auf die Jagd abgestimmtes Instrument an, das zu jeder Zeit in sekundenschnelle griff- und einsatzbereit ist. Mit einem kompromisslos auf Funktionalität und Handhabung abgestimmten Design und einer hochwertigen Verarbeitung, inklusive Sturzfestigkeit, Wasserfestigkeit und extremer Temperaturtoleranz ist es der perfekte und langlebige Begleiter auf ausgedehnten Jagdtouren. Es besitzt einen Digitalzoom, der zwischen 1-fach, 2-fach und 4-fach verstellbar ist und verfügt darüber hinaus über drei Modi zur Farbwahl (White Hot, Black Hot, Red only). Die üppige Ausstattung wird durch ein gut ablesbares und energiesparendes OLED-Display und eine Ein- und Abschaltautomatik mit Neigungs- und Bewegungssensor ergänzt, die für eine optimale Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden sorgen. Das Sichtfeld von 26m/100m ermöglicht einen schnellen Überblick und ein zügiges Auffinden von Tieren oder anderen Wärmequellen auf der Jagd.

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