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Mit seiner kompromisslos hohen optischen Leistung wird das 35mm-Weitwinkelobjektiv Profi- und ambitionierte Hobby-Fotografen gleichermaßen begeistern.

Sigma 35mm 1:1,4 DG HSM für Nikon

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Mit seiner kompromisslos hohen optischen Leistung wird das 35mm-Weitwinkelobjektiv Profi- und ambitionierte Hobby-Fotografen gleichermaßen begeistern.

Top-Features

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  • Weitwinkel-Objektiv
  • Bajonettanschluß: Nikon F
  • aus Laiton
  • Lichtstärke: 1.4
  • Festbrennweite
  • max. Lichtstärke: 1.4
  • min. Naheinstellung: 30 cm
Mit seiner kompromisslos hohen optischen Leistung wird das 35mm-Weitwinkelobjektiv Profi- und ambitionierte Hobby-Fotografen gleichermaßen begeistern.

Top-Features

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  • Weitwinkel-Objektiv
  • Bajonettanschluß: Nikon F
  • aus Laiton
  • Lichtstärke: 1.4
  • Festbrennweite
  • max. Lichtstärke: 1.4
  • min. Naheinstellung: 30 cm

Details


Sigma 35mm f/1.4 DG HSM für Nikon
Dieses Objektiv der »Art«-Produktlinie besticht durch seine vielseitige Anwendbarkeit für künstlerische Zwecke. Mit seiner kompromisslos hohen optischen Leistung wird das 35mm-Weitwinkelobjektiv Profi- und ambitionierte Hobby-Fotografen gleichermaßen begeistern.

Bei geschlossener Blende beispielsweise erzielt es die Tiefenwirkung eines Weitwinkelobjektivs, während es - wenn die Blende bis f/1.4 geöffnet wird - dem Hintergrund einen schönen Bokeh-Effekt verleiht und das Motiv hervortreten lässt, wie bei einem Teleobjektiv mittlerer Brennweite. Ein weiterer besonderer Vorteil ist die vielseitige Anwendbarkeit für künstlerische Zwecke.

Eigenschaften im Überblick:

  • Hohe Lichtstärke durch die größtmögliche Blende von f/1.4
  • Floating Innenfokussierungs-System
  • HSM (Hyper Sonic Motor) für schnellen, geräuschlosen Autofokus
  • Reflexe und Geisterbilder berücksichtigendes Design
  • Angenehmer Bokeh-Effekt
  • Robustes Messing-Bajonett
  • Hoher Bedienkomfort
Allgemein
längste Brennweite (in mm): 35 mm
Objektivtyp: Weitwinkel
Produkt-Typ: Weitwinkel-Objektiv
Eigenschaften
Farbe: schwarz
Material: Laiton
Bildsensor
Sensortyp: vollformat
Sensorformat: Vollformat
Elektronik
Autofokus: Ja
Objektiv
Bajonettanschluß: Nikon F
Apochromat: Ja
Brennweite: 35 mm (digital)
Gegenlichtblende: Ja
max. Blende: 1.4 bei WW
max. Blende: 1.4 bei Tele
max. Lichtstärke: 1.4
min. Brennweite: 35 mm (digital)
min. Naheinstellung (in cm): 30 cm
Objektivbauweise: Festbrennweite
Abmessungen
Durchmesser (in mm): 77 mm
Gesamtlänge (in mm): 94 mm
Höhe (in mm): 77 mm
Tiefe (in mm): 77 mm
Gewicht
Gewicht (in g): 665 g
weitere Ausstattung
Abbildungsmaßstab: 1:5.2
AF-Motor: Ultraschallmotor, Hyper Sonic Motor (HSM)
Außenmaße: 94 x 77
Austrittsöffnung (in mm): 77 mm
Filtergewinde (in mm): 67 mm
Lamellenanzahl: 7
Opt.Aufbau (Glieder/Linsen): 13 Linsen in 11 Gruppen
Scharfeinstellung: Innenfokus, Autofokus, Manueller Fokus

Übersicht

Durchschnitt (3 Rezensionen)
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Beste positive Rezension

9 Kunden finden diese Rezension hilfreich

Sigma überholt die Konkurrenz - und überholt die eigene Linie

Vorab: Diese Rezension soll keine Messcharts zitieren oder Dinge wiederholen, welche sich zuhauf im Netz finden lassen und immer wieder von Neuem aufgekocht werden. Auch gibt sie nicht die Erfahrung jemandes wieder, der zum ersten Mal mit einer Festbrennweite fotografiert und sich über die schier unglaubliche Schärfe im Vergleich zu etwaigen Kit- oder Reisezooms auslässt. Stattdessen sollen es meine Gedanken sein, die ich vor meiner Kaufentscheidung, kurz nach dem Kauf sowie heute zu dieser Linse habe. Auch fotografiere ich bereits seit acht Jahren mit einem zumindest semi-professionellen Anspruch und hatte bereits zahlreiche Linsen unterschiedlichster Qualität zur Hand. Verwendet wird die Linse an einer Nikon D800 (i.e. Vollformat). Vor meinem Kauf: Unbehagen hatte ich bei dieser Linse vor allem aus zwei Gründen: Zum einen war ich ein treuer Nikon-Anhänger und hatte mich gesträubt, Linsen eines Drittanbieters zu kaufen, auch weil jene in meinem persönlichen Umfeld in der Vergangenheit bislang nie sonderlich gut ankamen. Zum anderen, und viel entscheidender, war für mich das Problem, dass Sigma, als ich die Linse Ende 2015 kaufte, offenbar starke Probleme mit seiner Serienstreuung hatte, was die Genauigkeit des Fokus anging. Auch wenn die ersten, manuell fokussierten Testergebnisse mehrerer Seiten sehr vielversprechend, ja gar überragend zu sein schienen: Was würde mir das nützen, wenn ich mangels Fokusgenauigkeit adhoc nie Gebrauch davon machen könnte? Ich schwankte letztlich zwischen dem Nikon AF-S 35mm f/1.8G und dem Sigma. Der Preis spielte für mich persönlich hier eine untergeordnete Rolle, da mein Schwerpunkt auf der Bildqualität, einer robusten Konstruktion sowie dem Einsatz in der Praxis liegt - etwas, das Messcharts nicht wiedergeben. Das Nikon AF-S 35mm f/1.8G und auch jenes mit f/1.4 hatte ich - anders als das Sigma - zu dem Zeitpunkt schon testen können, letzteres hatte mich jedoch nicht überzeugt. Entschieden hatte ich mich für das Sigma, da mich vor allem drei Punkte neugierig gemacht haben: • Das Bokeh bei f/1.4 (und ich nenne diesen Punkt bewusst zuerst): Ich bin Porträtfotograf und ein Freund geringer Schärfentiefe, weshalb ich mehrere Bilder aus dem Netz zuhilfezog, die die Offenblendtauglichkeit des Sigmas demonstrieren sollten. Selten erschien ein Schärfeverlauf so weich, harmonisch und ausbalanciert. • Die vielgelobte Schärfe. • Die robuste Konstruktion: Anders als das 35er f/1.8G von Nikon ist dieses Objektiv "massiv". Und nicht zuletzt hätte ich es, sollte es jenen "Fokusfehler" haben oder mir aus anderen Gründen nicht gefallen, auch zurücksenden können. Diesen Versuch war es mir ob obiger Punkte wert. Anmerkung: Sigma bieten auch eine Docking-Station an, über die sich der Fokus der neueren A-, S- und C-Serien-Objektive individuell einstellen und korrigieren lässt - von dieser musste zumindest ich (zum Glück) aber keinen Gebrauch machen (s.u.). Ich selbst finde es nicht sonderlich überzeugend, wenn diese Station nicht nur zum Anpassen eines Objektivs an die eigenen Bedürfnisse, sondern offenbar auch zum Korrigieren von Fehlern verwendet werden soll. Von einem guten Anbieter erwarte ich, dass Objektive bereits "ab Werk" funktionieren. Kurz nach dem Kauf: Wie vermutlich viele Leute habe auch ich nach dem Kauf zuerst "getestet", angefangen mit der Schärfe und "dem Fokus". Ich werde mich nicht so ausführlich über die Schärfe selbst auslassen, das haben schon genügend andere Leute gemacht. Ich kürze es ab mit: Es ist die schärfste Linse, die ich je besessen habe! Im Vergleich zu meinen anderen Objektiven, von denen ich ähnliches erwarte, ist der Schärfevorsprung bei kleineren Blenden (i.e. höheren Blendenzahlen) merklich vorhanden, aber das mag mein subjektiver Eindruck sein - Millimeterpapier o.ä. fotografiere ich NICHT. Was jedoch spürbar auffällt: Diese Linse ist - anders als z.B. das Pendant von Nikon - bereits offen scharf, und zwar wirklich: scharf! Ich habe diese Linse haben wollen, weil mich das Bokeh bei Blende f/1.4 gelockt hat. Und dann möchte ich diese auch nutzen können, ohne dafür übermäßige Einbußen in der Schärfe hinnehmen (oder abblenden) zu müssen - ein Punkt, bei dem mich z.B. mein Nikon AF-S 50mm f/1.4G leider mehr als enttäuscht. Das Sigma kann hier jedoch wahrlich glänzen. Gleichzeitig kann ich hier zumindest für mein Exemplar sprechen, dass der Fokus tatsächlich sitzt. Ich las zuweilen, dass sich selbst in diesem Fall die Schärfe bzw. "Treffgenauigkeit" des Fokus über jene Docking-Station noch weiter optimieren ließe, doch sehe ich für mich hier keinen Verbesserungsbedarf mehr. Auch hätte ich "Angst", es zu verschlimmbessern. Das Bokeh: ein Traum! Den sanften Schärfeverlauf der Bilder, die ich im Netz fand, sowie die gleichmäßigen Unschärfekreise von Spitzlichtern konnte ich genau so auch in meinen eigenen Bildern wiederfinden. Es mag ein unfairer Vergleich sein, doch fällt mir gerade hier wieder mein Nikon AF-S 50mm f/1.4G negativ auf, dessen Unschärfekreise zuweilen von einem hellen Ring begrenzt werden, welcher auch für die "unruhigere" Unschärfe ursächlich ist. Fairerweise möchte ich hier mein Nikon 85mm f/1.8G herausstellen, welches nach dem Sigma meine Zweit-Lieblingslinse ist. Dieses ist deutlich "neuer" als das 50er (Nikon scheint sich zu verbessern) und in puncto Bokeh ebenfalls ein Traum. Das Sigma legt hier aber noch einmal eine Schippe drauf. Sollten Sie eines oder gar beide der Objektive besitzen, können Sie das Sigma in dem Punkt vielleicht einordnen, auch wenn mein Eindruck natürlich rein subjektiv ist. Die Haptik: Es scheint spürbar robuster konstruiert zu sein (verglichen mit den Pendants von Nikon) und bringt entsprechend auch etwas Gewicht mit sich, was ich persönlich beim Fotografieren jedoch als angenehm empfinde. Auch wegen meiner relativ großen Hände kann ich schwerere Kamera-Objektiv-Kombinationen stabiler und ruhiger halten als leichtere/kleinere. Das Bajonett ist aus Messing, die Streulichtblende aus Kunststoff. Es mag daran liegen, dass ich schonmal versehentlich auf eine ähnliche Streulichtblende von Nikon (ebenfalls Tulpenform) getreten war, welche daraufhin an einer Stelle brach. Doch glaube ich, dass der Kunststoff bzw. die Streulichtblende des Sigmas jenen Vorfall damals überlebt haben könnte. Sie wirkt elastischer. Heute: Nach 15 Monaten in Gebrauch sind mir noch einige weitere Dinge zu dieser Linse aufgefallen, der positive Eindruck bleibt jedoch ungetrübt: • Farben: Es geht hier um meinen ganz persönlichen Eindruck, doch gefallen mir die Farben, die das Sigma hervorbringt, irgendwie ein wenig besser als die meiner Nikon-Objektive. Zwar kalibriere ich meine Kamera, doch selbst danach sind sie noch irgendwie "positiv anders". • Verzeichnung: de facto nonexistent. Zwar korrigiere ich Objektivfehler über zwei Klicks schnell und einfach in Lightroom, doch ist es vor allem auch bereits während der Aufnahme sehr angenehm, wenn man im Hinterkopf hat, dass sich der Bildauschnitt durch die Verzeichnungskorrektur später beim Bearbeiten nicht mehr ändert. • Die Streulichtblende: Sie lässt sich etwas schwergängiger montieren, als ich es von meinen Nikon-Linsen gewohnt bin, der Reibungswiderstand beim Andrehen ist größer. Offenbar hat Sigma aber genau deshalb eine Riffelung an die Blende angebracht, dass man sie auch kräftiger anfassen kann. Fazit: Dieses Objektiv ist mittlerweile meine ganz persönliche Lieblingslinse geworden und ich verwende sie sehr gerne, wann immer es sich anbietet. Anders als bei anderen Linsen mache ich mir hier keinerlei Gedanken mehr um den besten Kompromiss aus Schärfentiefe und Schärfe, da letztere mich über alle Blenden hinweg überzeugt. Vor allem aber das Bokeh ist ein Traum und wirkt sehr harmonisch, obwohl es sich mit 35mm bereits um ein Weitwinkel handelt. Insgesamt hat Sigma so mit der Überarbeitung seiner Produktlinie hin zu professionellem Anspruch für mich den Ruf allenfalls mittelmäßiger Objektive (fast) komplett vergessen lassen. Wenn es nun noch die berichteten Fokusprobleme in den Griff bekommt, auch wenn ich selbst zum Glück nicht betroffen war, freue ich mich sehr auf die zukünftigen Objektive der Art-Serie. Foto: © Linus Scholz (lscholz.com)

Beste negative Rezension

Es gibt noch keine negative Bewertung

schrieb am 12.03.2017:

Sigma überholt die Konkurrenz - und überholt die eigene Linie

Vorab: Diese Rezension soll keine Messcharts zitieren oder Dinge wiederholen, welche sich zuhauf im Netz finden lassen und immer wieder von Neuem aufgekocht werden. Auch gibt sie nicht die Erfahrung jemandes wieder, der zum ersten Mal mit einer Festbrennweite fotografiert und sich über die schier unglaubliche Schärfe im Vergleich zu etwaigen Kit- oder Reisezooms auslässt. Stattdessen sollen es meine Gedanken sein, die ich vor meiner Kaufentscheidung, kurz nach dem Kauf sowie heute zu dieser Linse habe. Auch fotografiere ich bereits seit acht Jahren mit einem zumindest semi-professionellen Anspruch und hatte bereits zahlreiche Linsen unterschiedlichster Qualität zur Hand. Verwendet wird die Linse an einer Nikon D800 (i.e. Vollformat).

Vor meinem Kauf:
Unbehagen hatte ich bei dieser Linse vor allem aus zwei Gründen: Zum einen war ich ein treuer Nikon-Anhänger und hatte mich gesträubt, Linsen eines Drittanbieters zu kaufen, auch weil jene in meinem persönlichen Umfeld in der Vergangenheit bislang nie sonderlich gut ankamen. Zum anderen, und viel entscheidender, war für mich das Problem, dass Sigma, als ich die Linse Ende 2015 kaufte, offenbar starke Probleme mit seiner Serienstreuung hatte, was die Genauigkeit des Fokus anging. Auch wenn die ersten, manuell fokussierten Testergebnisse mehrerer Seiten sehr vielversprechend, ja gar überragend zu sein schienen: Was würde mir das nützen, wenn ich mangels Fokusgenauigkeit adhoc nie Gebrauch davon machen könnte?

Ich schwankte letztlich zwischen dem Nikon AF-S 35mm f/1.8G und dem Sigma. Der Preis spielte für mich persönlich hier eine untergeordnete Rolle, da mein Schwerpunkt auf der Bildqualität, einer robusten Konstruktion sowie dem Einsatz in der Praxis liegt - etwas, das Messcharts nicht wiedergeben. Das Nikon AF-S 35mm f/1.8G und auch jenes mit f/1.4 hatte ich - anders als das Sigma - zu dem Zeitpunkt schon testen können, letzteres hatte mich jedoch nicht überzeugt.

Entschieden hatte ich mich für das Sigma, da mich vor allem drei Punkte neugierig gemacht haben:
• Das Bokeh bei f/1.4 (und ich nenne diesen Punkt bewusst zuerst): Ich bin Porträtfotograf und ein Freund geringer Schärfentiefe, weshalb ich mehrere Bilder aus dem Netz zuhilfezog, die die Offenblendtauglichkeit des Sigmas demonstrieren sollten. Selten erschien ein Schärfeverlauf so weich, harmonisch und ausbalanciert.
• Die vielgelobte Schärfe.
• Die robuste Konstruktion: Anders als das 35er f/1.8G von Nikon ist dieses Objektiv "massiv".

Und nicht zuletzt hätte ich es, sollte es jenen "Fokusfehler" haben oder mir aus anderen Gründen nicht gefallen, auch zurücksenden können. Diesen Versuch war es mir ob obiger Punkte wert.

Anmerkung: Sigma bieten auch eine Docking-Station an, über die sich der Fokus der neueren A-, S- und C-Serien-Objektive individuell einstellen und korrigieren lässt - von dieser musste zumindest ich (zum Glück) aber keinen Gebrauch machen (s.u.). Ich selbst finde es nicht sonderlich überzeugend, wenn diese Station nicht nur zum Anpassen eines Objektivs an die eigenen Bedürfnisse, sondern offenbar auch zum Korrigieren von Fehlern verwendet werden soll. Von einem guten Anbieter erwarte ich, dass Objektive bereits "ab Werk" funktionieren.

Kurz nach dem Kauf:
Wie vermutlich viele Leute habe auch ich nach dem Kauf zuerst "getestet", angefangen mit der Schärfe und "dem Fokus". Ich werde mich nicht so ausführlich über die Schärfe selbst auslassen, das haben schon genügend andere Leute gemacht. Ich kürze es ab mit: Es ist die schärfste Linse, die ich je besessen habe! Im Vergleich zu meinen anderen Objektiven, von denen ich ähnliches erwarte, ist der Schärfevorsprung bei kleineren Blenden (i.e. höheren Blendenzahlen) merklich vorhanden, aber das mag mein subjektiver Eindruck sein - Millimeterpapier o.ä. fotografiere ich NICHT. Was jedoch spürbar auffällt: Diese Linse ist - anders als z.B. das Pendant von Nikon - bereits offen scharf, und zwar wirklich: scharf! Ich habe diese Linse haben wollen, weil mich das Bokeh bei Blende f/1.4 gelockt hat. Und dann möchte ich diese auch nutzen können, ohne dafür übermäßige Einbußen in der Schärfe hinnehmen (oder abblenden) zu müssen - ein Punkt, bei dem mich z.B. mein Nikon AF-S 50mm f/1.4G leider mehr als enttäuscht. Das Sigma kann hier jedoch wahrlich glänzen. Gleichzeitig kann ich hier zumindest für mein Exemplar sprechen, dass der Fokus tatsächlich sitzt. Ich las zuweilen, dass sich selbst in diesem Fall die Schärfe bzw. "Treffgenauigkeit" des Fokus über jene Docking-Station noch weiter optimieren ließe, doch sehe ich für mich hier keinen Verbesserungsbedarf mehr. Auch hätte ich "Angst", es zu verschlimmbessern.

Das Bokeh: ein Traum! Den sanften Schärfeverlauf der Bilder, die ich im Netz fand, sowie die gleichmäßigen Unschärfekreise von Spitzlichtern konnte ich genau so auch in meinen eigenen Bildern wiederfinden. Es mag ein unfairer Vergleich sein, doch fällt mir gerade hier wieder mein Nikon AF-S 50mm f/1.4G negativ auf, dessen Unschärfekreise zuweilen von einem hellen Ring begrenzt werden, welcher auch für die "unruhigere" Unschärfe ursächlich ist. Fairerweise möchte ich hier mein Nikon 85mm f/1.8G herausstellen, welches nach dem Sigma meine Zweit-Lieblingslinse ist. Dieses ist deutlich "neuer" als das 50er (Nikon scheint sich zu verbessern) und in puncto Bokeh ebenfalls ein Traum. Das Sigma legt hier aber noch einmal eine Schippe drauf. Sollten Sie eines oder gar beide der Objektive besitzen, können Sie das Sigma in dem Punkt vielleicht einordnen, auch wenn mein Eindruck natürlich rein subjektiv ist.

Die Haptik: Es scheint spürbar robuster konstruiert zu sein (verglichen mit den Pendants von Nikon) und bringt entsprechend auch etwas Gewicht mit sich, was ich persönlich beim Fotografieren jedoch als angenehm empfinde. Auch wegen meiner relativ großen Hände kann ich schwerere Kamera-Objektiv-Kombinationen stabiler und ruhiger halten als leichtere/kleinere. Das Bajonett ist aus Messing, die Streulichtblende aus Kunststoff. Es mag daran liegen, dass ich schonmal versehentlich auf eine ähnliche Streulichtblende von Nikon (ebenfalls Tulpenform) getreten war, welche daraufhin an einer Stelle brach. Doch glaube ich, dass der Kunststoff bzw. die Streulichtblende des Sigmas jenen Vorfall damals überlebt haben könnte. Sie wirkt elastischer.

Heute:
Nach 15 Monaten in Gebrauch sind mir noch einige weitere Dinge zu dieser Linse aufgefallen, der positive Eindruck bleibt jedoch ungetrübt:
• Farben: Es geht hier um meinen ganz persönlichen Eindruck, doch gefallen mir die Farben, die das Sigma hervorbringt, irgendwie ein wenig besser als die meiner Nikon-Objektive. Zwar kalibriere ich meine Kamera, doch selbst danach sind sie noch irgendwie "positiv anders".
• Verzeichnung: de facto nonexistent. Zwar korrigiere ich Objektivfehler über zwei Klicks schnell und einfach in Lightroom, doch ist es vor allem auch bereits während der Aufnahme sehr angenehm, wenn man im Hinterkopf hat, dass sich der Bildauschnitt durch die Verzeichnungskorrektur später beim Bearbeiten nicht mehr ändert.
• Die Streulichtblende: Sie lässt sich etwas schwergängiger montieren, als ich es von meinen Nikon-Linsen gewohnt bin, der Reibungswiderstand beim Andrehen ist größer. Offenbar hat Sigma aber genau deshalb eine Riffelung an die Blende angebracht, dass man sie auch kräftiger anfassen kann.

Fazit:
Dieses Objektiv ist mittlerweile meine ganz persönliche Lieblingslinse geworden und ich verwende sie sehr gerne, wann immer es sich anbietet. Anders als bei anderen Linsen mache ich mir hier keinerlei Gedanken mehr um den besten Kompromiss aus Schärfentiefe und Schärfe, da letztere mich über alle Blenden hinweg überzeugt. Vor allem aber das Bokeh ist ein Traum und wirkt sehr harmonisch, obwohl es sich mit 35mm bereits um ein Weitwinkel handelt.

Insgesamt hat Sigma so mit der Überarbeitung seiner Produktlinie hin zu professionellem Anspruch für mich den Ruf allenfalls mittelmäßiger Objektive (fast) komplett vergessen lassen. Wenn es nun noch die berichteten Fokusprobleme in den Griff bekommt, auch wenn ich selbst zum Glück nicht betroffen war, freue ich mich sehr auf die zukünftigen Objektive der Art-Serie.

Foto: © Linus Scholz (lscholz.com)


9 Kunden finden diese Rezension hilfreich
Ich finde diese Rezension hilfreich
schrieb am 09.03.2017:

Ein klasse Brocken

Ein sehr geiles Objektiv, scharf bis zum Rand, selbst bei Blende f1,4.
Wenn man Brennweiten von 24mm bis 200mm schon Besitzt, ist dieses Objektiv dennoch eine echte Bereicherung wenn man die Offenblende nutzt.


8 Kunden finden diese Rezension hilfreich
Ich finde diese Rezension hilfreich
schrieb am 02.03.2017:

Superscharf und zukunftssicher

Zukunftssicher ist das 35mm Sigma Objektiv weil es mit Kameras wie die oder Nikon D810, Pentax K-1 oder Sony A7RmII immer noch nicht ausgereizt zu sein. Die Art-Linie von Sigma scheint ja durch und durch ein großer Wurf zu sein, das 35mm ragt in der Schärfe hervor ujd wird nur von wenigen aber anderen Brennweiten übertroffen. Auch abseits der Messwerte (https://www.dxomark.com/Lenses/Tamron/Tamron-SP-90mm-F28-Di-MACRO-11-VC-USD-Nikon-mounted-on-Nikon-D800E__814) überzeugt die Linse in der Qualität der Materialien und dem Design, ist gut handhabbar unnd hilft mit seinem Gewicht Auslöse-Erschütterungen zu minimieren.


8 Kunden finden diese Rezension hilfreich
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Artikel: Sigma 35mm 1:1,4 DG HSM für Nikon

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