Die Canon EOS 600 wurde Anfang der 1990er-Jahre als gehobenes Amateurmodell innerhalb des EOS-Systems vorgestellt. Sie verwendet 35-mm-Kleinbildfilm und verfügt über das Canon-EF-Bajonett, das den Einsatz einer großen Auswahl an Canon-EF-Objektiven mit integriertem Autofokus ermöglicht.
Die Kamera bietet verschiedene Belichtungsprogramme, darunter Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik und manuellen Modus. Zusätzlich stehen Motivprogramme zur Verfügung, die den Einstieg erleichtern und in typischen Aufnahmesituationen automatisch passende Einstellungen wählen.
Das Autofokussystem arbeitet schnell und zuverlässig und wird durch die elektronische Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv unterstützt. Die mehrsegmentige TTL-Belichtungsmessung sorgt für präzise Belichtungsergebnisse auch bei wechselnden Lichtverhältnissen.
Ein integrierter Motor übernimmt den Filmtransport und die automatische Rückspulung, wodurch die Bedienung besonders komfortabel wird. Serienaufnahmen mit bis zu ca. 3 Bildern pro Sekunde ermöglichen das Festhalten schneller Bildfolgen.
Das ergonomisch gestaltete Gehäuse liegt angenehm in der Hand und bietet eine übersichtliche Anordnung der Bedienelemente. Dank ihrer ausgewogenen Ausstattung eignet sich die EOS 600 sowohl für den Einstieg in die analoge Fotografie als auch für erfahrene Fotografen, die eine zuverlässige EOS-Kleinbildkamera suchen.
Heute ist die Canon EOS 600 eine interessante Wahl für Liebhaber analoger Fotografie, insbesondere für Nutzer, die bereits Canon-EF-Objektive besitzen oder das umfangreiche EF-System nutzen möchten.
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