Die neue Olympus OM-D E-M1X ist mit ihrem integrierten Akkuhandgriff extrem robust, leistungsstark und ein Garant für echte Mobilität.

Olympus OM-D E-M1X Gehäuse schwarz

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Produktinformationen

Details


Die Olympus OM-D E-M1X ist das perfekte Werkzeug für alle Fotografen, die viel draußen unterwegs sind.

Die Olympus E-M1X ist mit der weltbesten Bildstabilisierung (IS) ausgestattet, ihr Autofokussystem wurde weiterentwickelt und zwei TruePic VIII Bildprozessoren ermöglichen die schnellste Reaktionsgeschwindigkeit sowie High-Res-Shots aus der Hand.

Im Zusammenspiel mit den hochauflösenden M.Zuiko Objektiven erzielt die Kamera eine unglaubliche Bildqualität und beweist ihr wahres Können besonders bei Anwendungen, bei denen Größe, Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit unabdingbar sind wie z.B. in der Natur-, Dokumentar- und Sportfotografie. Die OM-D E-M1X ist mit der gesamten Palette an professionellen Micro Four Thirds Objektiven und Zubehör von Olympus kompatibel.

Der integrierte Akkuhandgriff, das staub- und spritzwassergeschützte sowie frostsichere Gehäuse und zahlreiche Features, machen die E-M1X zu einer Kamera, die professionelle Ergebnisse unter nahezu allen Wetterbedingungen liefert.

Extrem schnell und mit erstklassiger Bildqualität

Geschwindigkeit und Bildqualität der neuen E-M1X werden gesteuert von einem 20,4-Megapixel-Live-MOS-Sensor mit neuer Beschichtung für verbesserte Empfindlichkeit sowie zwei TruPic VIII Prozessoren, die grundlegende Leistungsfaktoren wie Einschaltzeit und Aktivierung aus dem Sleep-Modus optimieren. Die zwei Prozessoren sorgen nicht nur für schnellere Kamerafunktionen, sondern bilden auch die Basis für die Unterstützung der beiden High-Speed-UHS-II-SD-Kartenfächer, neue Aufnahmefunktionen wie Handheld-High-Res-Shot, Live ND und den intelligenten Motiverkennungs-AF.

- Pro-Capture-Modus für Actionfotografie mit RAW-Aufnahmen ohne Blackout

- 50 MP High-Res-Shots aus der Hand

- Live-ND-Funktion für längere Verschlusszeiten ohne externen Graufilter

- Wichtigste „OM-D Movie” Videofähigkeiten: 4K und C4K, OM-Log400, Verschiedene IS-Einstellungen, Zeitlupenaufnahme mit 120 Bildern pro Sekunde in Full HD

- Integrierte Feldsensoren, um detaillierte Metadaten in Fotos und Videos zu speichern

- Anti-Flicker-Aufnahmefunktion

- Zwei UHS-II SD-Kartenfächer

- Zwei Akkus in innovativem Kassettensystem und USB-Ladefunktion

Allgemein
Dioptrienkorrektur: Ja
Kameratyp: Systemkamera
kürzeste Belichtungszeit: 1/8000 sek.
längste Belichtungszeit: 60 sek.
Eigenschaften
Farbe: schwarz
Bildsensor
effektive Pixel: 20,4 Mio. Pixel
Sensor-Chip: 4/3‘‘ Live MOS Sensor
Elektronik
Autofokus: Ja
Motivprogramme: Pop Art, Weichzeichner, Blasse & helle Farbe, Leichte Tönung, Körniger Film, Lochkamera, Modellbau, Crossentwicklung, Dramatischer Ton, Zartes Sepia, Key Line, Aquarell, Vintage, Partielle Farbe, Bleach Bypass Stück
Spotbelichtung: Ja
Verschlussgeschwindigkeit: 1/8000 - 60 s
Speicher
Speicherslot: SD,SDHC,SDXC
Monitor
Bildschirmgröße (in cm): 7,6 cm
Bildschirmgröße (in Zoll): 3,0 Zoll
Liveview: Ja
Objektiv
Bajonettanschluß: MFT
Stabilisator: Ja
Stromversorgung
Akkutyp: Lithium-Ionen-Akku
Aufnahmen pro Ladung: 870
Batterietyp: BLH-1
Abmessungen
Abmessungen (in mm): 144,4 x 146,8 x 75,4 mm
Gewicht
Gewicht (in g): 997 g
weitere Ausstattung
4K Videoaufnahme: Ja
Funktionen: Programmautomatik, Blendenvorwahl, Verschlusszeit vorwahl, Manuell, Bulb, Time, Video, HDR, Persönliche Einstellung, Kontroll möglichkeiten, Benutzerdefiniert 1, Benutzerdefiniert 2
Gesichtserkennung: Ja
Konnektivität: WLAN,HDMI
Scharfeinstellung: TTL Phasenkontrast- und Kontrastmessung
Selbstauslöser: Ja
Serienfotografie: Ja
Sucher: Ja
Suchergrößenfaktor: max. 1,65 x
Synchronzeit: 1/250 s / 1/8000 s
Wasserdicht: Ja

Übersicht

Durchschnitt (1 Rezensionen)
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Beste positive Rezension

15 Kunden finden diese Rezension hilfreich

Das Universalgenie Olympus OM-D E-M1X mit kleinen Schwächen

Meine Bewertung: 4 Sterne! – eine kritische Rezension mit Querbezügen zu anderen Kameras des Marktes insbesondere bei Sonderausstattungen von Modellen hoher Ansprüche und Preise. Die Bewertung erfolgt ausschließlich unter Einbeziehung von Nützlichkeitsfunktionen der Kamera und ihres Zubehörs (s.u.) – der etwas anderen Betrachtungsweise eines Nutzers. Hurrah, mit der Olympus OM-D E-M1X ist endlich eine komplett ausgestattete Vollblutsystemkamera verfügbar, die sich wohltuend abhebt von den bisherigen Digitalkrüppeln des Marktes! Denn sie erlaubt als einzige Kamera mit Wechselobjektiven des gesamten Weltmarktes neben der selbstverständlichen Befriedung von allen Grundbedürfnisfunktionen der Fotografie auch die dem digitalen Zeitalter angemessene Schärfentiefenerweiterung durch Fokusversatz anhand von Reihenbildern mit wahlweise interner und erweiterter externer Verrechnung bei voller Nutzung der Sensorauflösung und die z.Zt. vom Prinzip her bestmögliche interne Geocodierung (GPS/GNSS) der Aufnahmen mit Registrierung von Blickrichtung (Kompass), Längen- und Breitengrad sowie Ortshöhe – offensichtlich leider nur barometrisch - , aber immerhin die komplette Bildverortung in EXIF gespeichert durch Standortbestimmung der Kamera im Moment der Aufnahme. Nur damit kann man nämlich seine Bilder mit räumlichem Bezug (von Reisen u.a.) in GIS-Systemen sauber verarbeiten und lässt diese nicht auf dem Datenfriedhof von nichtdigitalen Errungenschaften verkommen! Natürlich beherrscht die M1X auch alle Grundfunktionen üblicher Kamerakreaturen, so dass diese Fähigkeiten hier nicht mehr in aller Breite vorstellungsbedürftig sind, sondern nur deren Mängel oder deren überragende Abweichungen von z.Zt. erreichten Standards im Kamerabau, wie etwa die Spitzenposition bei der Stabilisierung über den Sensor, womit sie für alle, selbst adaptierte Objektive nutzbar wird oder die Gleichwertigkeit mit und teilweise sogar das Übertreffen von Spitzenmodellen anderer namhafter Hersteller beim Autofocus erreicht. Alles mehr kann bei jeder Kamerabeweihräucherung in Fotomagazinen und im Internet sowie auf Marktanpreisungen des Herstellers nachgelesen und mit dem Datenblatt der M1X abgeglichen werden. Dieses ist z.B. auf Idealo umfassend abrufbar – Hinweise auf empfehlenswerte Kamerabeschreibungen siehe unten. In den heutigen Zeiten unter Dauerberieselung von Lug und Trug aus allen Kanälen muss die Olympus Werbung solch einen „Klotz“ natürlich als Profikamera hochjubeln, damit auch Kunden mit Minderwertigkeitskomplexen sich damit hochpreisig zur Schau stellen können und gebauchpinselt zum Kauf animiert fühlen. Schließlich verdient man mit nichts leichter als mit der Eitelkeit der Menschen. Für einen in der Regel auf Bildqualität orientierten engagierten Hobby- und Berufsfotografen klingt das aber eher nach Hochstapelei, da man mit noch so protziger Bulligkeit und unglaublich Hand schmeichelnder Einfühlsamkeit einer Kamera selbst in Form eines Klotzes ohnehin nicht mit einem fast 4-fach so großen Vollformatsensor oder gar noch größerem Mittelformat auch nur annäherungsweise bei der Arbeit eines seriösen Vollformatprofi mithalten kann. Das weiß aber inzwischen jeder Anfänger in der Fotografie. Die Werbung sollte also bei dem Wortgetöse ein wenig Atem anhalten und sich auf Realitäten der wirklichen Vorteile des MFT-Formats beschränken, die sich mit den technischen Finessen der M1X wahrlich zeigen können, und es lässt sich nicht oft genug wiederholen, die in ihrer Vollständigkeit vorbildlich perfekt sind und von keiner anderen Kamera des Marktes erreicht werden! Selbst nicht von den einstmals technisch vorbildlichen Leicas, die heute nur noch im Nostalgieschatten Ihres einstigen Glanzes dahinsiechen und auf Rückfragen nach vermissten technischen Fähigkeiten mit überheblichem Sophismus – ich zitiere wörtlich: „Leica Kameras beschränken sich auf das Wesentliche der Fotografie“ und doppelte Preisen der Anderen - antworten! Aber man scheut sich nicht ohne rot zu werden - Erleuchtung = internen oder akkomodierten Blitz, Orientierung = GNSS/GPS intern oder wenigstens extern oder Schärfentiefenerweiterungsmodus durch Fokus versetzte Reihenaufnahmen mit interner oder wenigstens externer Verrechnung der Bilder - fehlen zu lassen und hat andererseits auch keine Hemmungen „Schnapsideen“ der Mitbewerber seinen Kunden unterzujubeln indem man Software bereit stellt, halbwertige Standortkoordinaten auf Wunsch per App von Smartphones(SP) in die EXIF aufgenommener Fotos übertragen zu lassen, deren Qualität genutzter Empfängerchips keiner eigenen Kontrolle unterliegen. Immerhin ist man so ehrlich freizügig mitzuteilen, dass nur Horizontalkoordinaten nicht aber die Höhe des SPs übertragen werden, während man bei Panasonic und Sony sich selbst auf Rückfrage ziert, klaren Wein einzuschenken und den Kunden animiert, die Kamera zu kaufen, zu erproben und zurück geben zu lassen, nachdem dieser selbst feststellen musste, dass die GNSS-Datenübertragung nur unvollständig, d.h. ohne Höheneinspielung, erfolgt. Da nagt wirklich die Made an Germania und auch anderswo und die Branche im Niedergang schaufelt sich mit absurden Erscheinungen selbst das Grab! All dies Theater hat man mit der Olympus M1X nicht, da, wenn auch nicht bei allen Fähigkeiten in absoluter Perfektion, alles inbegriffen ist. Man muss also damit als Landschafts-, Natur- und Dokumentarfotograf nicht mehr den Rucksack voller verschiedener Spezialkameras und Zubehör pfropfen, sondern kann mit einer einzigen Kamera am Halse mit minimalen Kompromissen nahezu alle fotografischen Bereiche anspruchsvoller Feldarbeit abdecken und kontrollieren. Diesen Bedarf sollten Vollformatkamerahersteller auch endlich begreifen! Noch dazu gibt es für die M1X sogar einen kleinen fast Klappblitz adäquaten Aufsteckblitz mit Masterfunktion, den inzwischen auch keine andere Systemkamera mehr bietet und der für ad hoc Lichtbedarf bei Gegenlicht, Makroaufnahmen oder Slaveblitzauslösung und manchen Anderem mehr Gold wert ist. Aber auch den würde man sich für die M1X noch etwas stärker wünschen und in der Anpreisung ohne den Beschönigungsversuch des Bezugs auf ISO 200 statt der üblichen ISO 100 bei Angabe der Leitzahl! Absolut unverständlich ist nur, warum man eine geradezu geniale Lösung im Hickhack der Profiallüren zum Thema mit und ohne internen Blitz in Kameras gehobener Ansprüche - schon 2013 als Zugabe zur Erstversion der M1 als kleinen Auf- und Einsteckblitz mit Energieversorgung über den Kameraakku - an der M1X nicht mehr implementiert hat. Wer ihn nicht wollte, konnte ihn abziehen. Der dünkelfreie pragmatische Universalfotograf, mit Ambitionen für jede Situation optimal gerüstet zu sein, konnte ihn ständig mit sich führen, denn er passte wie jeder eingebaute Blitz auch in aufgestecktem Zustand problemlos in nahezu alle Fototaschen! Allerdings wäre auch dort eine Verstärkung der Blitzleistung auf min. LZ 12 bei ISO 100 unter Bezug auf ein Normalwinkelobjektiv sehr zu empfehlen. Alle anderen technischen Finessen sind bis heute optimal. Übrigens ist dieser Blitzt auch ein Alleinstellungsmerkmal für Olympus unter allen Spiegellosen!!!, wenn man die Leuchtwürmchenzumutungen von Herstellern im APS-Sektor berechtigter Weise außer Acht lässt, die nur Alibifunktion erfüllen und wahrste Verhöhnung der Kunden zum Abgewöhnen der Nutzung von Einbaublitzen sind! Das 4/3-Format bietet bei ansprechender bis noch brauchbarer Bildqualität zudem die großen Vorteile der Kompaktheit und des geringen Gewichts von Kamerakörper und insbesondere Objektiven, das die klotzige und gewichtige Bauweise der M1X allerdings schlichtweg widersinnig konterkariert und sich damit ihres Hauptvorteils schwachsinniger Weise selbst beraubt. Ja, die M1X hat hochwertige technische Ausstattung mit konkurrenzlos kompletten Funktionen und sticht damit alle Kameras des Marktes aus. Sie ist allein deshalb für ambitionierte Allrounder und Spezialisten (z.B. Makrofotografen) mit schwangerer Geldbörse ein gesuchtes Fressen. Aber schon dem Bergfreund - spätestens ab 5000 m ü.M. - und noch mehr den finanzkräftigen alten Tattergreisen, denen jedes Gramm zu viel wird, erweckt die M1X leider nur Wunschträume nach der altbewährten OM M-1/II und frustrierendes Unverständnis mit der Frage, warum man vom unübertrefflich sinnvollen Modularsystem mit separatem Gehäuse und dazu montierbarem Batteriegriff und darin installierten energetischen und technischen Zusatzfinessen abgewichen ist und diese nicht schlichtweg mit annähernd gleicher Leistungsfähigkeit wie jetzt bei der M1X weiter entwickelt wurde? Über diesen gravierenden Logistikfehltritt kann auch das Marketinggeschwafele von Profi erprobt und einmaliger Ergometrie nicht hinweg täuschen. Er lässt sich vielmehr nur als purer Schwachsinn bezeichnen, der in die Klappsmühle gehört, um von nüchtern sachlich denkenden Konstrukteuren schnellstens durch Köpfchen mit Augenmaß für die wahren Bedürfnisse des Fotografen ersetzt zu werden! Bei solch einem mangelnden Instinkt für die Bedürfnisse seiner Kunden muss man sich nicht wundern, wenn bei diesen von der Konkurrenz geschürte Gerüchte des Weltuntergangs bei Olympus aufkommen (siehe c’t-Fotografie H.1, 2020; S.8-9), obwohl wahrscheinlich andere, die mit weit weniger Innovationen versuchen in einen übersättigten Markt einzusteigen, dem viel näher stehen. Leider gibt es zudem selbst bei optimaler Anpassung an die Vollständigkeit der positiven Errungenschaften der Digitalwelt für die Kamerakonstruktion zum momentanen Entwicklungsstand auch in der Technik keine Freude ohne Leid. Denn so begrüßenswert das Aufschließen von Olympus zu den augenblicklichen Kamera-Platzhirschen der Bildverortung (Pentax und Canon) im Kamerabau auch ist, so unfassbar bis witzig ist gleichzeitig der Einbau von altbackenen GNSS-Chips einer mittlerweile Museumsgeneration in die M1X, die nur GPS und GLONASS nebst dem im Aufbau begriffenen japanischen Regionalexoten QZSS beherrscht. Gibt es doch inzwischen auch BeiDou (China) und Galileo (Europa), die mit GPS (USA)- und GLONASS (Russland)-Vermessungssatelliten entsprechender erdumspannender Raumabdeckung in funktionsfähigem Zustand beherrschen neben weiteren geostationären Regionalsystemen wie z.B. WAAS und EGNOS u.a.m.. Wer solch eine regionale Einseitigkeit (nur QZSS) verbaut und Regionalsysteme mit deutlichen Signalverbesserungen für Nordamerika und Europa aber inzwischen auch Indien ignoriert, die sich zudem mit über einem Jahrzehnt Einsatz von Kinderkrankheiten weitgehend befreit haben, muss sich natürlich fragen lassen, ob er seine Kameras nur noch im Heimatland Japan oder allenfalls ostasiatisch-australischen Raum verkaufen will? Mehr noch, seit fast 2 Jahren ist ein Chip erhältlich, das in Interrelation aller verfügbaren GNSS-Geosatellitensysteme mit einer vereinfachten 2-Bandmessung Submetergenauigkeit erreicht. D.h., die bisherige Präzisionsmöglichkeit wird um das fast 10-fache gesteigert. Es nimmt daher nicht Wunder, dass erste Smartphone-Versionen, die nur ein Zehntel des Preises der M1X kosten mit diesem Chip bereits den Markt erobern, um u.a. bei der Navigation Spurtreue zu sichern! Bei Kameraimplementierung würde das ohne Mehrkosten, um nur ein extremes Beispiel zu nennen, die hinreichend genaue Standortvermessung von Kriminellen durch Stereofotografie und damit die Erstellung von metrisch auswertbaren Standortprofilen bedeuten! Ist es also Unkenntnis, Dummheit oder Angst vor Innovationen solch ein Produkt der aktuellsten Entwicklung in der Satellitengeodäsie bei seinem Neueinstieg in die „Standortbestimmung“ der Bildverortung nicht zu verbauen? Die Konfusion, die man überdies mit Laienbegriffen wie GPS statt GNSS und Sparmodus versus Genauigkeitsmodus, statt genauer Angabe dessen was man darunter zu verstehen hat, in seinem deutschen Handbuch zur M1X verbreitet, spricht ebenso Bände. Aber aller Anfang ist schwer und wer abrutscht darf noch mal, zumal bei Aspekten, die die digitale Welt der ach so analog verhafteten Fotografengemeinschaft noch dazu in randlichen, genauer gesagt Zubringer- Bereichen und vermeintlich unwichtigen Teilen ihres Daseins „aufoktruiert“. Wird es doch noch Generationen dauern, bis manche Fotografen die Sinnhaftigkeit der Bildgeoreferenzierung kapieren; und in der Tat und zu Recht für Labor- und Studiofotografen ein Fremdwort auf Ewigkeit bleiben. Aber die M1X ist trotz ihres klotzigen Formates wegen ihres MFT-Bildformates nun mal vorrangig eine Feldkamera und damit die Bestückung durch einen GPS/GNSS-Chip ein Segen für ihren Reifungsprozess und der digitalen Fotografie insgesamt. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Schritt gegen die Ignoranz vieler Fotografen kein Rohrkrepierer wie bei Sony A65, A77 und A99 wird und man zügig mit der Optimierung auch dieses Kameraelementes zur Konkurrenz der DSLRs und Smartphones aufschließt, ohne letztere mit Messprinzip fernen ja verhöhnenden Anbindungen geradezu zu fördern, wie alle anderen Spiegelloshersteller es mit der unreflektierten Anpreisung von Smartphonekopplung in der Sony-Nachäffung im Augenblick tun (s.o.)! Das Dilemma und die versteckte Untauglichkeit dieses Verfahrens wurden bereits an anderer Stelle gebranntmarkt und sind leider nur für Kenner der Funktionszusammenhänge sofort durchschaubar, nicht aber für den normalen Fotografen. Fazit: Die Olympus M1X ist für Fotografen, die auf Vollwertigkeit und gehobene Technik ihrer Kamera Wert legen, aber keine Probleme mit ihrem Gewicht und Preis haben, überaus empfehlenswert. Ob man mit den hier aufgezeigten kleineren Schwächen, die eher konzeptioneller Art sind, leben kann, muss jeder selbst entscheiden. Die Preiserhöhung um 1000 Euro gegenüber dem Vorgängermodell, die nach dem jüngsten Preisverfall der M1-II inzwischen sogar auf 1500 € gestiegen ist, und beim Kauf in EG-Ausland gar auf 2000 € steigerbar ist, halte ich nicht für gerechtfertigt und wird meiner Einschätzung nach dem zügigen Verkauf der M1X auch nicht gut bekommen, denn solch eine Diskrepanz zwischen Mehrwert und Preissteigerung wird selbst betuchten Interessenten bitter aufstoßen. Möglicherweise kalkuliert er aber den gewaltigen Käuferschwund der im rasanten Abwärtstrend befindlichen Fotobranche ein, ohne dabei zu bedenken, dass solche überzogenen Preise ihn weiter beschleunigen. Der Preis von ca. 3000 € wäre selbst für eine Vollformatkamera dieser technischen Perfektion und höherer Auflösung der Gipfel der Fahnenstange, wie die aktuellen Kosten der Kameras von Canon über Nikon bis Sony mit ihren enormen Preisnachlässen selbst zur Weihnachtszeit zeigen. Rund 1500,- € für eine solide aber leichtere Nikon Z6 mit 24 MB gegenüber 2500,- € (unter Berücksichtigung augenblicklicher Weihnachts- und Winterrabatte) einer deutlich schwereren Olympus M1X mit nur 20 MB stehen in keinem Verhältnis zum Mehrwert und reichen selbst zum Kauf einer Z7 mit 46 MB Vollformat Spiegellosen! Die bisherigen Verkaufszahlen des MFT-Konkurrenten Panasonic für seine neuen Vollformat Spiegellosen Lumix S1 und S1 R mit etlichen Pannen des Einstiegs im inzwischen übersättigten Markt der spiegellosen Vollformater zeigen, dass nach Umstieg der Platzhirsche Nikon und Canon auf dieses Milieu selbst dort kein Platz mehr für Frischlinge ohne wesentliche Neuerrungenschaften ist und es spricht auch da alles für tot geborene Neulinge, die nach der Startalimentation durch die Konzernmutter das Samsung-Kameraschicksal erleiden werden. Zumal die zunehmende Komplexität und damit Kompliziertheit der Technik Kunden frisst und bequeme bzw. genügsamere Knipser sich auch weiterhin steigernd in Smartphones baden, die ihre Fotofähigkeiten ohne Zweifel zunehmend ausbauen und preisgünstige „Nur“-Kameras ersetzen. Auch weil sie als Massenprodukt mehr Gelder für die Entwicklung generieren als der deutlich schrumpfende Kamerasektor für exotische Liebhaber und die wenigen Berufsfotografen mit ohnehin meist schmalen Budgets. Außerdem scheinen einige Kamerahersteller noch nicht begriffen zu haben, dass die Zeiten des Hanteltrainings mit schweren Kameras mit der Einführung der Spiegellosen ihren Höhepunkt überschritten haben. Solche und andere Fehlentscheidungen des gehobenen Kameramanagements bringen auf diese Weise noch schneller einige Hersteller dem Friedhof näher! Trotz 2-wöchiger Nutzung der M1X ist mir als einer ehemaligen TH verpflichteter Zögling natürlich bewusst, dass man ein tief schürfendes Urteil zur Kamera erst nach vielseitig gründlicher Erprobung unter Dauerbelastung der Praxis abgeben kann und ich harre nun geduldig dieses Gerät, aber noch viel lieber darauf, seine „erleichterte“ Verbesserung in modularer Bauweise nachhaltig prüfen zu können und fotografiere so lange mit meiner alten M1 weiter, die mir bisher auch ohne die Vollständigkeitsperfektion bis hinauf zu den Gipfeln der tropischen Anden über viele Jahre hervorragende Dienste geleistet hat. Ein weiteres Dilemma, dass man mit den grandiosen technischen Fähigkeiten von Vorgängermodellen so viel fotografische Aufgaben verwirklichen kann, dass diese selbst zur Entschleunigung des Kameraneukaufs beitragen und die Produzenten mit ihrer Marketingmaschinerie häufig mehr an die Notwendigkeit von Folgeprodukten glauben als die Fotografen selbst es für sinnvoll ansehen. Zumal wenn sich immer mehr Neuerungen als Luftnummern und aufgeblähte Wordhülsen erweisen und Vorteile auf der einen Seite Nachteile auf der anderen Seite nach sich ziehen, die man aber erst nach intensivem Gebrauch mit tiefer geistiger Durchdringung der komplexen Zusammenhänge feststellt! Pixelwahn und Orientierungsbetrug(s.o.) sind 2 eklatante Beispiele für diese Verschlimmbesserungen. Wer zur weiteren Information in schönere Worte umgesetzte und interpretierte Datenblätter lesen oder gar Videos zur M1X sehen möchte, den verweise ich auf einschlägige Mitteilungen in Fotozeitschriften wie c’t fotografie (Internet) etc. und die digitalen Sprachrohre der Fotoindustrie und des Fotovertriebs wie digitalkamera.de oder fotointern.ch sowie - in höchster Qualität - auf Traumflieger.de; aber auch die Reklamen und Informationen von Olympus, wo man sich auch die Handbücher zur Kamera in verschiedenen Sprachen herunterladen kann. Nicht zuletzt aber auch auf den Kundendienst, der neben dem für Metz-Blitze der Beste ist, der mir in dieser Branche in meinem langen Fotoleben begegnet ist. Nochmals der Vollständigkeit halber: Der hier vermittelte Eindruck bezieht sich auf: Olympus OM-D E-M1X nebst Zubehör und wurde verfasst im Sommer 2019 und vervollständigt am 1.1.2020. Die Bewertung erfolgt nach strengen Beurteilung von Nützlichkeitsfunktionen der Kamera und ihres angebotenen Zubehörs, die das Niveau gut und besser erreichen müssen unter strikter Ablehnung von Kriterien des von Verkaufslobbyisten geschürten Dünkels in der Fotografie. Es würde daher auch keine andere Kamera des Marktes mehr als 4 Punkte erreichen, zumal viele davon noch weit mehr Luft nach oben haben und so manche Untauglichkeit und Halbwertigkeit vom Marketing in den Himmel gelobt wird! Besonders positiv hervorstechende Merkmale der Olympus OM-D E-M1X: - technisch vollständigste spiegellose Systemkamera des gesamten Weltmarktes! - einzige spiegellose Systemkamera mit interner Positionsbestimmung durch GNSS - GLONASS/GPS und Kompass! - Beste Schärfentiefenerweiterung durch Focus verschobene Serienaufnahmen mit interner und erweiterter externer Vollbildverrechnung des Marktes! - Beste Stabilisation zusammen mit Sony A7R IV und besser als Canon, Fuji, Nikon und Panasonic über Sensor und durch verfügbare Objektivstabilisation steigerbar - hervorragender, schneller und vielseitiger Autofocus - höchste Robustheit durch Staub- und Schmutzabdichtungen sowie Funktionstüchtigkeit bis -10° C - unübertreffliches Ojektivangebot des MFT-Systems mit ultraleichten Objektiven höchster Qualität zu günstigen Preisen - ausgezeichneter Höchstauflösemodus – seine Verwendbarkeit für stereoskopisch photogrammetrische Anwendungen wird z.Zt. überprüft - Adapterverfügbarkeit für fast alle Objektivbajonette des Marktes mit elektronischen Funktionen, das den Umstieg von nahezu allen Kameramodellen erleichtert. - Batteriekapazität für nahezu unerschöpfliche Auslösungen - nahezu alles was andere Kameras auch bieten in min. gleichwertiger Qualität Negative Merkmale: -Hohes Gewicht und Klobigkeit - für verbesserte Ergometrie - was andere als Vorteil ansehen! Wünscheswertes: fürs nächste Update - Optimierung des internen GNSS/GPS Chips mit Funktionserweiterung durch Software - Optimierung des kleinen Aufsteckblitzes zum Einsteckblitz wie an der M 1 Version 1 mit stärkeren Leistungsmerkmalen - Steigerung der Bildzahl für die interne Bildverrechnung bei der Schärfentiefenerweiterung

Beste negative Rezension

Es gibt noch keine negative Bewertung

schrieb am 26.01.2020:

Das Universalgenie Olympus OM-D E-M1X mit kleinen Schwächen

Meine Bewertung: 4 Sterne!
– eine kritische Rezension mit Querbezügen zu anderen Kameras des Marktes insbesondere bei Sonderausstattungen von Modellen hoher Ansprüche und Preise. Die Bewertung erfolgt ausschließlich unter Einbeziehung von Nützlichkeitsfunktionen der Kamera und ihres Zubehörs (s.u.) – der etwas anderen Betrachtungsweise eines Nutzers.

Hurrah, mit der Olympus OM-D E-M1X ist endlich eine komplett ausgestattete Vollblutsystemkamera verfügbar, die sich wohltuend abhebt von den bisherigen Digitalkrüppeln des Marktes! Denn sie erlaubt als einzige Kamera mit Wechselobjektiven des gesamten Weltmarktes neben der selbstverständlichen Befriedung von allen Grundbedürfnisfunktionen der Fotografie auch die dem digitalen Zeitalter angemessene Schärfentiefenerweiterung durch Fokusversatz anhand von Reihenbildern mit wahlweise interner und erweiterter externer Verrechnung bei voller Nutzung der Sensorauflösung und die z.Zt. vom Prinzip her bestmögliche interne Geocodierung (GPS/GNSS) der Aufnahmen mit Registrierung von Blickrichtung (Kompass), Längen- und Breitengrad sowie Ortshöhe – offensichtlich leider nur barometrisch - , aber immerhin die komplette Bildverortung in EXIF gespeichert durch Standortbestimmung der Kamera im Moment der Aufnahme. Nur damit kann man nämlich seine Bilder mit räumlichem Bezug (von Reisen u.a.) in GIS-Systemen sauber verarbeiten und lässt diese nicht auf dem Datenfriedhof von nichtdigitalen Errungenschaften verkommen! Natürlich beherrscht die M1X auch alle Grundfunktionen üblicher Kamerakreaturen, so dass diese Fähigkeiten hier nicht mehr in aller Breite vorstellungsbedürftig sind, sondern nur deren Mängel oder deren überragende Abweichungen von z.Zt. erreichten Standards im Kamerabau, wie etwa die Spitzenposition bei der Stabilisierung über den Sensor, womit sie für alle, selbst adaptierte Objektive nutzbar wird oder die Gleichwertigkeit mit und teilweise sogar das Übertreffen von Spitzenmodellen anderer namhafter Hersteller beim Autofocus erreicht. Alles mehr kann bei jeder Kamerabeweihräucherung in Fotomagazinen und im Internet sowie auf Marktanpreisungen des Herstellers nachgelesen und mit dem Datenblatt der M1X abgeglichen werden. Dieses ist z.B. auf Idealo umfassend abrufbar – Hinweise auf empfehlenswerte Kamerabeschreibungen siehe unten.

In den heutigen Zeiten unter Dauerberieselung von Lug und Trug aus allen Kanälen muss die Olympus Werbung solch einen „Klotz“ natürlich als Profikamera hochjubeln, damit auch Kunden mit Minderwertigkeitskomplexen sich damit hochpreisig zur Schau stellen können und gebauchpinselt zum Kauf animiert fühlen. Schließlich verdient man mit nichts leichter als mit der Eitelkeit der Menschen. Für einen in der Regel auf Bildqualität orientierten engagierten Hobby- und Berufsfotografen klingt das aber eher nach Hochstapelei, da man mit noch so protziger Bulligkeit und unglaublich Hand schmeichelnder Einfühlsamkeit einer Kamera selbst in Form eines Klotzes ohnehin nicht mit einem fast 4-fach so großen Vollformatsensor oder gar noch größerem Mittelformat auch nur annäherungsweise bei der Arbeit eines seriösen Vollformatprofi mithalten kann. Das weiß aber inzwischen jeder Anfänger in der Fotografie. Die Werbung sollte also bei dem Wortgetöse ein wenig Atem anhalten und sich auf Realitäten der wirklichen Vorteile des MFT-Formats beschränken, die sich mit den technischen Finessen der M1X wahrlich zeigen können, und es lässt sich nicht oft genug wiederholen, die in ihrer Vollständigkeit vorbildlich perfekt sind und von keiner anderen Kamera des Marktes erreicht werden! Selbst nicht von den einstmals technisch vorbildlichen Leicas, die heute nur noch im Nostalgieschatten Ihres einstigen Glanzes dahinsiechen und auf Rückfragen nach vermissten technischen Fähigkeiten mit überheblichem Sophismus – ich zitiere wörtlich: „Leica Kameras beschränken sich auf das Wesentliche der Fotografie“ und doppelte Preisen der Anderen - antworten! Aber man scheut sich nicht ohne rot zu werden - Erleuchtung = internen oder akkomodierten Blitz, Orientierung = GNSS/GPS intern oder wenigstens extern oder Schärfentiefenerweiterungsmodus durch Fokus versetzte Reihenaufnahmen mit interner oder wenigstens externer Verrechnung der Bilder - fehlen zu lassen und hat andererseits auch keine Hemmungen „Schnapsideen“ der Mitbewerber seinen Kunden unterzujubeln indem man Software bereit stellt, halbwertige Standortkoordinaten auf Wunsch per App von Smartphones(SP) in die EXIF aufgenommener Fotos übertragen zu lassen, deren Qualität genutzter Empfängerchips keiner eigenen Kontrolle unterliegen. Immerhin ist man so ehrlich freizügig mitzuteilen, dass nur Horizontalkoordinaten nicht aber die Höhe des SPs übertragen werden, während man bei Panasonic und Sony sich selbst auf Rückfrage ziert, klaren Wein einzuschenken und den Kunden animiert, die Kamera zu kaufen, zu erproben und zurück geben zu lassen, nachdem dieser selbst feststellen musste, dass die GNSS-Datenübertragung nur unvollständig, d.h. ohne Höheneinspielung, erfolgt. Da nagt wirklich die Made an Germania und auch anderswo und die Branche im Niedergang schaufelt sich mit absurden Erscheinungen selbst das Grab! All dies Theater hat man mit der Olympus M1X nicht, da, wenn auch nicht bei allen Fähigkeiten in absoluter Perfektion, alles inbegriffen ist.

Man muss also damit als Landschafts-, Natur- und Dokumentarfotograf nicht mehr den Rucksack voller verschiedener Spezialkameras und Zubehör pfropfen, sondern kann mit einer einzigen Kamera am Halse mit minimalen Kompromissen nahezu alle fotografischen Bereiche anspruchsvoller Feldarbeit abdecken und kontrollieren. Diesen Bedarf sollten Vollformatkamerahersteller auch endlich begreifen! Noch dazu gibt es für die M1X sogar einen kleinen fast Klappblitz adäquaten Aufsteckblitz mit Masterfunktion, den inzwischen auch keine andere Systemkamera mehr bietet und der für ad hoc Lichtbedarf bei Gegenlicht, Makroaufnahmen oder Slaveblitzauslösung und manchen Anderem mehr Gold wert ist. Aber auch den würde man sich für die M1X noch etwas stärker wünschen und in der Anpreisung ohne den Beschönigungsversuch des Bezugs auf ISO 200 statt der üblichen ISO 100 bei Angabe der Leitzahl! Absolut unverständlich ist nur, warum man eine geradezu geniale Lösung im Hickhack der Profiallüren zum Thema mit und ohne internen Blitz in Kameras gehobener Ansprüche - schon 2013 als Zugabe zur Erstversion der M1 als kleinen Auf- und Einsteckblitz mit Energieversorgung über den Kameraakku - an der M1X nicht mehr implementiert hat. Wer ihn nicht wollte, konnte ihn abziehen. Der dünkelfreie pragmatische Universalfotograf, mit Ambitionen für jede Situation optimal gerüstet zu sein, konnte ihn ständig mit sich führen, denn er passte wie jeder eingebaute Blitz auch in aufgestecktem Zustand problemlos in nahezu alle Fototaschen! Allerdings wäre auch dort eine Verstärkung der Blitzleistung auf min. LZ 12 bei ISO 100 unter Bezug auf ein Normalwinkelobjektiv sehr zu empfehlen. Alle anderen technischen Finessen sind bis heute optimal. Übrigens ist dieser Blitzt auch ein Alleinstellungsmerkmal für Olympus unter allen Spiegellosen!!!, wenn man die Leuchtwürmchenzumutungen von Herstellern im APS-Sektor berechtigter Weise außer Acht lässt, die nur Alibifunktion erfüllen und wahrste Verhöhnung der Kunden zum Abgewöhnen der Nutzung von Einbaublitzen sind!

Das 4/3-Format bietet bei ansprechender bis noch brauchbarer Bildqualität zudem die großen Vorteile der Kompaktheit und des geringen Gewichts von Kamerakörper und insbesondere Objektiven, das die klotzige und gewichtige Bauweise der M1X allerdings schlichtweg widersinnig konterkariert und sich damit ihres Hauptvorteils schwachsinniger Weise selbst beraubt. Ja, die M1X hat hochwertige technische Ausstattung mit konkurrenzlos kompletten Funktionen und sticht damit alle Kameras des Marktes aus. Sie ist allein deshalb für ambitionierte Allrounder und Spezialisten (z.B. Makrofotografen) mit schwangerer Geldbörse ein gesuchtes Fressen. Aber schon dem Bergfreund - spätestens ab 5000 m ü.M. - und noch mehr den finanzkräftigen alten Tattergreisen, denen jedes Gramm zu viel wird, erweckt die M1X leider nur Wunschträume nach der altbewährten OM M-1/II und frustrierendes Unverständnis mit der Frage, warum man vom unübertrefflich sinnvollen Modularsystem mit separatem Gehäuse und dazu montierbarem Batteriegriff und darin installierten energetischen und technischen Zusatzfinessen abgewichen ist und diese nicht schlichtweg mit annähernd gleicher Leistungsfähigkeit wie jetzt bei der M1X weiter entwickelt wurde? Über diesen gravierenden Logistikfehltritt kann auch das Marketinggeschwafele von Profi erprobt und einmaliger Ergometrie nicht hinweg täuschen. Er lässt sich vielmehr nur als purer Schwachsinn bezeichnen, der in die Klappsmühle gehört, um von nüchtern sachlich denkenden Konstrukteuren schnellstens durch Köpfchen mit Augenmaß für die wahren Bedürfnisse des Fotografen ersetzt zu werden! Bei solch einem mangelnden Instinkt für die Bedürfnisse seiner Kunden muss man sich nicht wundern, wenn bei diesen von der Konkurrenz geschürte Gerüchte des Weltuntergangs bei Olympus aufkommen (siehe c’t-Fotografie H.1, 2020; S.8-9), obwohl wahrscheinlich andere, die mit weit weniger Innovationen versuchen in einen übersättigten Markt einzusteigen, dem viel näher stehen.

Leider gibt es zudem selbst bei optimaler Anpassung an die Vollständigkeit der positiven Errungenschaften der Digitalwelt für die Kamerakonstruktion zum momentanen Entwicklungsstand auch in der Technik keine Freude ohne Leid. Denn so begrüßenswert das Aufschließen von Olympus zu den augenblicklichen Kamera-Platzhirschen der Bildverortung (Pentax und Canon) im Kamerabau auch ist, so unfassbar bis witzig ist gleichzeitig der Einbau von altbackenen GNSS-Chips einer mittlerweile Museumsgeneration in die M1X, die nur GPS und GLONASS nebst dem im Aufbau begriffenen japanischen Regionalexoten QZSS beherrscht.

Gibt es doch inzwischen auch BeiDou (China) und Galileo (Europa), die mit GPS (USA)- und GLONASS (Russland)-Vermessungssatelliten entsprechender erdumspannender Raumabdeckung in funktionsfähigem Zustand beherrschen neben weiteren geostationären Regionalsystemen wie z.B. WAAS und EGNOS u.a.m.. Wer solch eine regionale Einseitigkeit (nur QZSS) verbaut und Regionalsysteme mit deutlichen Signalverbesserungen für Nordamerika und Europa aber inzwischen auch Indien ignoriert, die sich zudem mit über einem Jahrzehnt Einsatz von Kinderkrankheiten weitgehend befreit haben, muss sich natürlich fragen lassen, ob er seine Kameras nur noch im Heimatland Japan oder allenfalls ostasiatisch-australischen Raum verkaufen will? Mehr noch, seit fast 2 Jahren ist ein Chip erhältlich, das in Interrelation aller verfügbaren GNSS-Geosatellitensysteme mit einer vereinfachten 2-Bandmessung Submetergenauigkeit erreicht. D.h., die bisherige Präzisionsmöglichkeit wird um das fast 10-fache gesteigert. Es nimmt daher nicht Wunder, dass erste Smartphone-Versionen, die nur ein Zehntel des Preises der M1X kosten mit diesem Chip bereits den Markt erobern, um u.a. bei der Navigation Spurtreue zu sichern! Bei Kameraimplementierung würde das ohne Mehrkosten, um nur ein extremes Beispiel zu nennen, die hinreichend genaue Standortvermessung von Kriminellen durch Stereofotografie und damit die Erstellung von metrisch auswertbaren Standortprofilen bedeuten! Ist es also Unkenntnis, Dummheit oder Angst vor Innovationen solch ein Produkt der aktuellsten Entwicklung in der Satellitengeodäsie bei seinem Neueinstieg in die „Standortbestimmung“ der Bildverortung nicht zu verbauen? Die Konfusion, die man überdies mit Laienbegriffen wie GPS statt GNSS und Sparmodus versus Genauigkeitsmodus, statt genauer Angabe dessen was man darunter zu verstehen hat, in seinem deutschen Handbuch zur M1X verbreitet, spricht ebenso Bände.

Aber aller Anfang ist schwer und wer abrutscht darf noch mal, zumal bei Aspekten, die die digitale Welt der ach so analog verhafteten Fotografengemeinschaft noch dazu in randlichen, genauer gesagt Zubringer- Bereichen und vermeintlich unwichtigen Teilen ihres Daseins „aufoktruiert“. Wird es doch noch Generationen dauern, bis manche Fotografen die Sinnhaftigkeit der Bildgeoreferenzierung kapieren; und in der Tat und zu Recht für Labor- und Studiofotografen ein Fremdwort auf Ewigkeit bleiben. Aber die M1X ist trotz ihres klotzigen Formates wegen ihres MFT-Bildformates nun mal vorrangig eine Feldkamera und damit die Bestückung durch einen GPS/GNSS-Chip ein Segen für ihren Reifungsprozess und der digitalen Fotografie insgesamt. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Schritt gegen die Ignoranz vieler Fotografen kein Rohrkrepierer wie bei Sony A65, A77 und A99 wird und man zügig mit der Optimierung auch dieses Kameraelementes zur Konkurrenz der DSLRs und Smartphones aufschließt, ohne letztere mit Messprinzip fernen ja verhöhnenden Anbindungen geradezu zu fördern, wie alle anderen Spiegelloshersteller es mit der unreflektierten Anpreisung von Smartphonekopplung in der Sony-Nachäffung im Augenblick tun (s.o.)! Das Dilemma und die versteckte Untauglichkeit dieses Verfahrens wurden bereits an anderer Stelle gebranntmarkt und sind leider nur für Kenner der Funktionszusammenhänge sofort durchschaubar, nicht aber für den normalen Fotografen.

Fazit: Die Olympus M1X ist für Fotografen, die auf Vollwertigkeit und gehobene Technik ihrer Kamera Wert legen, aber keine Probleme mit ihrem Gewicht und Preis haben, überaus empfehlenswert. Ob man mit den hier aufgezeigten kleineren Schwächen, die eher konzeptioneller Art sind, leben kann, muss jeder selbst entscheiden. Die Preiserhöhung um 1000 Euro gegenüber dem Vorgängermodell, die nach dem jüngsten Preisverfall der M1-II inzwischen sogar auf 1500 € gestiegen ist, und beim Kauf in EG-Ausland gar auf 2000 € steigerbar ist, halte ich nicht für gerechtfertigt und wird meiner Einschätzung nach dem zügigen Verkauf der M1X auch nicht gut bekommen, denn solch eine Diskrepanz zwischen Mehrwert und Preissteigerung wird selbst betuchten Interessenten bitter aufstoßen. Möglicherweise kalkuliert er aber den gewaltigen Käuferschwund der im rasanten Abwärtstrend befindlichen Fotobranche ein, ohne dabei zu bedenken, dass solche überzogenen Preise ihn weiter beschleunigen. Der Preis von ca. 3000 € wäre selbst für eine Vollformatkamera dieser technischen Perfektion und höherer Auflösung der Gipfel der Fahnenstange, wie die aktuellen Kosten der Kameras von Canon über Nikon bis Sony mit ihren enormen Preisnachlässen selbst zur Weihnachtszeit zeigen. Rund 1500,- € für eine solide aber leichtere Nikon Z6 mit 24 MB gegenüber 2500,- € (unter Berücksichtigung augenblicklicher Weihnachts- und Winterrabatte) einer deutlich schwereren Olympus M1X mit nur 20 MB stehen in keinem Verhältnis zum Mehrwert und reichen selbst zum Kauf einer Z7 mit 46 MB Vollformat Spiegellosen!

Die bisherigen Verkaufszahlen des MFT-Konkurrenten Panasonic für seine neuen Vollformat Spiegellosen Lumix S1 und S1 R mit etlichen Pannen des Einstiegs im inzwischen übersättigten Markt der spiegellosen Vollformater zeigen, dass nach Umstieg der Platzhirsche Nikon und Canon auf dieses Milieu selbst dort kein Platz mehr für Frischlinge ohne wesentliche Neuerrungenschaften ist und es spricht auch da alles für tot geborene Neulinge, die nach der Startalimentation durch die Konzernmutter das Samsung-Kameraschicksal erleiden werden. Zumal die zunehmende Komplexität und damit Kompliziertheit der Technik Kunden frisst und bequeme bzw. genügsamere Knipser sich auch weiterhin steigernd in Smartphones baden, die ihre Fotofähigkeiten ohne Zweifel zunehmend ausbauen und preisgünstige „Nur“-Kameras ersetzen. Auch weil sie als Massenprodukt mehr Gelder für die Entwicklung generieren als der deutlich schrumpfende Kamerasektor für exotische Liebhaber und die wenigen Berufsfotografen mit ohnehin meist schmalen Budgets. Außerdem scheinen einige Kamerahersteller noch nicht begriffen zu haben, dass die Zeiten des Hanteltrainings mit schweren Kameras mit der Einführung der Spiegellosen ihren Höhepunkt überschritten haben. Solche und andere Fehlentscheidungen des gehobenen Kameramanagements bringen auf diese Weise noch schneller einige Hersteller dem Friedhof näher!

Trotz 2-wöchiger Nutzung der M1X ist mir als einer ehemaligen TH verpflichteter Zögling natürlich bewusst, dass man ein tief schürfendes Urteil zur Kamera erst nach vielseitig gründlicher Erprobung unter Dauerbelastung der Praxis abgeben kann und ich harre nun geduldig dieses Gerät, aber noch viel lieber darauf, seine „erleichterte“ Verbesserung in modularer Bauweise nachhaltig prüfen zu können und fotografiere so lange mit meiner alten M1 weiter, die mir bisher auch ohne die Vollständigkeitsperfektion bis hinauf zu den Gipfeln der tropischen Anden über viele Jahre hervorragende Dienste geleistet hat. Ein weiteres Dilemma, dass man mit den grandiosen technischen Fähigkeiten von Vorgängermodellen so viel fotografische Aufgaben verwirklichen kann, dass diese selbst zur Entschleunigung des Kameraneukaufs beitragen und die Produzenten mit ihrer Marketingmaschinerie häufig mehr an die Notwendigkeit von Folgeprodukten glauben als die Fotografen selbst es für sinnvoll ansehen. Zumal wenn sich immer mehr Neuerungen als Luftnummern und aufgeblähte Wordhülsen erweisen und Vorteile auf der einen Seite Nachteile auf der anderen Seite nach sich ziehen, die man aber erst nach intensivem Gebrauch mit tiefer geistiger Durchdringung der komplexen Zusammenhänge feststellt! Pixelwahn und Orientierungsbetrug(s.o.) sind 2 eklatante Beispiele für diese Verschlimmbesserungen.

Wer zur weiteren Information in schönere Worte umgesetzte und interpretierte Datenblätter lesen oder gar Videos zur M1X sehen möchte, den verweise ich auf einschlägige Mitteilungen in Fotozeitschriften wie c’t fotografie (Internet) etc. und die digitalen Sprachrohre der Fotoindustrie und des Fotovertriebs wie digitalkamera.de oder fotointern.ch sowie - in höchster Qualität - auf Traumflieger.de; aber auch die Reklamen und Informationen von Olympus, wo man sich auch die Handbücher zur Kamera in verschiedenen Sprachen herunterladen kann. Nicht zuletzt aber auch auf den Kundendienst, der neben dem für Metz-Blitze der Beste ist, der mir in dieser Branche in meinem langen Fotoleben begegnet ist.

Nochmals der Vollständigkeit halber: Der hier vermittelte Eindruck bezieht sich auf: Olympus OM-D E-M1X nebst Zubehör und wurde verfasst im Sommer 2019 und vervollständigt am 1.1.2020. Die Bewertung erfolgt nach strengen Beurteilung von Nützlichkeitsfunktionen der Kamera und ihres angebotenen Zubehörs, die das Niveau gut und besser erreichen müssen unter strikter Ablehnung von Kriterien des von Verkaufslobbyisten geschürten Dünkels in der Fotografie. Es würde daher auch keine andere Kamera des Marktes mehr als 4 Punkte erreichen, zumal viele davon noch weit mehr Luft nach oben haben und so manche Untauglichkeit und Halbwertigkeit vom Marketing in den Himmel gelobt wird!



Besonders positiv hervorstechende Merkmale der Olympus OM-D E-M1X:

- technisch vollständigste spiegellose Systemkamera des gesamten Weltmarktes!
- einzige spiegellose Systemkamera mit interner Positionsbestimmung durch GNSS - GLONASS/GPS und Kompass!
- Beste Schärfentiefenerweiterung durch Focus verschobene Serienaufnahmen mit interner und erweiterter externer Vollbildverrechnung des Marktes!
- Beste Stabilisation zusammen mit Sony A7R IV und besser als Canon, Fuji, Nikon und Panasonic über Sensor und durch verfügbare Objektivstabilisation steigerbar
- hervorragender, schneller und vielseitiger Autofocus
- höchste Robustheit durch Staub- und Schmutzabdichtungen sowie Funktionstüchtigkeit bis -10° C
- unübertreffliches Ojektivangebot des MFT-Systems mit ultraleichten Objektiven höchster Qualität zu günstigen Preisen
- ausgezeichneter Höchstauflösemodus – seine Verwendbarkeit für stereoskopisch photogrammetrische Anwendungen wird z.Zt. überprüft
- Adapterverfügbarkeit für fast alle Objektivbajonette des Marktes mit elektronischen Funktionen, das den Umstieg von nahezu allen Kameramodellen erleichtert.
- Batteriekapazität für nahezu unerschöpfliche Auslösungen
- nahezu alles was andere Kameras auch bieten in min. gleichwertiger Qualität

Negative Merkmale:

-Hohes Gewicht und Klobigkeit - für verbesserte Ergometrie - was andere als Vorteil ansehen!

Wünscheswertes: fürs nächste Update
- Optimierung des internen GNSS/GPS Chips mit Funktionserweiterung durch Software
- Optimierung des kleinen Aufsteckblitzes zum Einsteckblitz wie an der M 1 Version 1 mit stärkeren Leistungsmerkmalen
- Steigerung der Bildzahl für die interne Bildverrechnung bei der Schärfentiefenerweiterung


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Artikel: Olympus OM-D E-M1X Gehäuse schwarz

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Olympus OM-D E-M1X Gehäuse schwarz, 2x BCH‑1 Akkuladegerät, 2x BLH‑1 Lithium-Ionen-Akku, Schultergurt, Micro Four Thirds Gehäusekappe (BC‑2), CP‑1 Kabelschutz, CC‑1 Kabelclip, CB‑USB11 USB-Kabel, Bedienungsanleitung, Garantiekarte

Die neue Olympus OM-D E-M1X ist mit ihrem integrierten Akkuhandgriff extrem robust, leistungsstark und ein Garant für echte Mobilität.

Top-Features

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  • Bajonettanschluß: MFT
  • Spotbelichtung
  • LiveView
  • 4K Video
  • Lithium-Ionen-Akku
1.999,00 €
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