Sony Alpha 7 V – Praxisorientierte Produktvorstellung
Die Sony Alpha 7 V tritt in die Fußstapfen einer Vollformatkamera, die als eines der vielseitigsten Allround-Modelle überhaupt gilt – der A7 IV. Doch mit steigenden Anforderungen an Geschwindigkeit, KI-basierte Motiverkennung und professionelle Videofunktionen wurde immer deutlicher: Eine Weiterentwicklung ist nicht optional, sondern notwendig.
Dieses Modell könnte genau das erfüllen, was viele Nutzer seit Jahren fordern. Und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern spürbar im echten Einsatz.
Preis & Verfügbarkeit: Die Sony Alpha 7 V und das FE 28–70 mm F3.5–5.6 OSS II sind ab sofort im Foto Erhardt Shop verfügbar.
Die Sony Alpha 7 V vereint Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit auf Profi-Niveau in einem kompakten Vollformat-Gehäuse, das jeder kreativen Herausforderung gewachsen ist. Produktbilder zeigen optionales Zubehör und Anwendungsbeispiele.
- Bajonettanschluss: Sony E
- Spotbelichtung
- LiveView
- 4K Video
- Li-Ion Akku NP-FZ100
- Spritzwasserschutz
Wir hatten die Gelegenheit, mit Marion Otto, Sony Imaging Professional, über die neue Sony Alpha 7 V zu sprechen. Erfahrt alles in unserem Experten-Talk!
Wir haben für euch das Sony Event in Berlin besucht und Experten zu der neuen Alpha 7 V befragt.
Alle Insider-Infos, Community- und Creator-Feedback sowie die Erfahrungen aus den ersten Tests zu den wichtigsten Upgrades: Von 30 Bildern pro Sekunde über Pre-Capture und 4K 60p ohne Crop bis hin zum KI-Autofokus der nächsten Generation. Mit den Bewertungen von Joseph Lotter aka Open Iso, Mike Suminski und Giulio Gröbert. Erfahrt alles in unserem Video!
Inhalt
- 1 Wichtigste Neuerungen der Sony A7 V im Überblick
- 2 Technische Daten – A7 IV & A7 V im Vergleich
- 3 Sensor – Neuer Sensor macht’s möglich!
- 4 Prozessor – BIONZ XR2 + AI-Processing Unit
- 5 Serienbild – 30 fps Serienbild & Pre-Capture
- 6 Bildqualität – Composite RAW & 16 Stop DR
- 7 Video – 4K 60p Fullframe & 4K 120p Super 35
- 8 Display – 4-Achsen Display mit nativen Hochformat
- 9 Streaming & Live-Broadcast
- 10 Bildstabilisierung – IBIS mit bis zu 7,5 Stops
- 11 Speicher – CFexpress + SD Kombi
- 12 Anschlüsse – Zweites USB-C, willkommen!
- 13 Sony Alpha 7 V im Vergleich zu Alternativen
- 14 Unterschied zur Sony A7 IV – Lohnt sich ein Upgrade?
- 15 Neuer Standardzoom – Sony FE 28–70 mm F3.5–5.6 OSS II
- 16 Unser Fazit zur Alpha 7 V
- 17 Häufige Fragen & Antworten zu Alpha 7 V
- 17.1 Kann ich für die Alpha 7 V den Akku des Vorgänger Modells nutzen?
- 17.2 Hat die Alpha 7 V Autoframing?
- 17.3 Kann ich bei der Alpha 7 V LUTs importieren?
- 17.4 Wie gut ist die Haptik und die Handhabung der Alpha 7 V?
- 17.5 Wie groß ist die A7 V?
- 17.6 Welche Objektive können mit der Alpha 7 V verwendet werden?
Wichtigste Neuerungen der Sony A7 V im Überblick

Die A7 V setzt eine klare Richtung: mehr Geschwindigkeit, mehr Video-Power, smarteres AF-Tracking. Damit rückt die A7 V nicht nur im Fotobereich vor, sondern wird vor allem für Systemkamera Hybrid-Anwender spannender – also genau jene, die heute oft zwischen A7 IV, A7S III und A7R V schwanken.

| Neuerung | Mehrwert für euch |
| bis zu 30 fps Serienaufnahme | Riesen-Boost für Sport, Wildlife & Hochzeiten |
| Composite RAW (HDR/NR) | mehr Dynamik, feineres Rauschverhalten |
| KI-AF + Multi-Objekterkennung | zuverlässigeres Tracking bei Bewegung |
| 4K60p Full Frame + 4K120p (S35) | Ím Videobereich deutlich flexibler als A7 IV |
| 4-Achsen-Multi-Angle-Display | besser für Film, Vlogging, bodennahe Winkel + native Hochformat Perspektive |
| neue IBIS-Stabilisierung | ruhigeres Handheld-Material, schärfer bei Lowlight |
| Wi-Fi 6-Support | schnelle kabellose Übertragung/Streaming für Creator |

Technische Daten – A7 IV & A7 V im Vergleich
Allein die Serienbildfunktion und Videomodi zeigen, wohin Sony die A7-Reihe schiebt: Richtung Speed-Hybrid-Werkzeug.
| Eigenschaft | Sony A7 IV | Sony A7 V |
| Auflösung | 33 MP | 33 MP |
| ISO (erweitert) | bis 204.800 | bis 204.800 |
| Sensor | Standard CMOS | Weiterentwickelte Sensor-Architektur (teilweise gestapelter CMOS) + Composite RAW |
| IBIS | 5-Achsen | stärker optimiert (realer Vorteil im Tele/Video) |
| Serienbild | 10 fps | bis 30 fps + Pre-Capture |
| Autofokus | Eye AF Mensch/Tier | KI-AF + Multi-Objekterkennung |
| Video | 4K 60p (Crop) | 4K 60p Full frame + 4K 120p S35 |
| Display | 3.0” vari-angle | 3.2” 4-Achsen-Multi-Angle |
| EVF | 3.69 Mio. dots | neuer OLED-Sucher (verbessertes Panel) |
| Slots | SD/SD UHS-II | CFexpress + SD UHS-II |
| Wireless | WiFi 2.4/5GHz | Wi-Fi 6 / 6GHz-Support |
| Akku | ~610 Aufnahmen | ~630 Aufnahmen geschätzt |
| Gewicht | ~658 g | 695 g |
Sensor – Neuer Sensor macht’s möglich!
Das ist der eigentliche Grund, warum alles andere möglich wird. Der neu entwickelte, teilweise gestapelte Vollformat CMOS-Sensor bildet den technologischen Kern der Sony A7 V. Seine deutlich erhöhte Auslesegeschwindigkeit – laut Vergleich etwa 4,5× schneller als bei der A7 IV – reduziert Rolling-Shutter-Effekte, erhöht die Serienbildkapazität und schafft die Basis für sämtliche KI-gestützten Funktionen der Kamera.
Nutzen in der Praxis:
- Bewegte Motive wirken weniger verzerrt
- Serienaufnahmen laufen stabiler ohne Pufferstopps
- Video mit schnellen Schwenks bleibt sauberer
- Grundlage für hohe fps-Performance
Dieser Sensor ist nicht nur ein Upgrade, sondern ein struktureller Sprung. Ohne ihn wären viele der kommenden Funktionen erst gar nicht möglich.
Prozessor – BIONZ XR2 + AI-Processing Unit
Die A7 V arbeitet mit der neuen BIONZ XR2 Engine, ergänzt durch eine AI-Einheit. Diese verarbeitet nicht nur Daten, sondern analysiert live Motive, Körperhaltungen, Bewegungen und Tiere.
Während frühere Modelle primär Augen und Gesichter erkannten, identifiziert dieses Modell komplette Personen, Fahrzeuge, sogar Insektenkörper. Das Tracking wird dadurch nicht nur präziser, sondern intelligenter.
Was das bedeutet:
- Verfolgung bleibt selbst bei Richtungswechsel stabil
- Fokus priorisiert relevante Bereiche statt Hintergründe
- Motive werden schneller wiedererkannt
- Weniger Pumpen → weniger Ausschuss
Hier zeigt sich der große Unterschied: Die Kamera reagiert nicht – sie antizipiert.
Serienbild – 30 fps Serienbild & Pre-Capture
Das ist vielleicht das größte praxisrelevante Upgrade: Mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde erreicht die A7 V eine Geschwindigkeit, die vorher nur in Top-Modellen zu finden war. Kombiniert mit Pre-Capture (0,03–1 Sekunde vor Auslösung) und blackout-freier Live-Ansicht wird es erstmals möglich, wirklich jeden Moment einzufangen.
Relevanz für den Alltag:
- Bewegungen wie Sprünge, Flügelschläge oder Tanzmomente werden lückenlos dokumentiert
- Entscheidende Momente werden gespeichert, selbst wenn der Auslöser zu spät gedrückt wird
- Blackout-freies Tracking macht dynamische Szenen verlässlich steuerbar
Diese Funktion verändert Reportage-, Wildlife- und Sportfotografie grundlegend.
Bildqualität – Composite RAW & 16 Stop DR
Im Prinzip bedeutet das: weniger Bearbeitung und mehr Qualität direkt aus der Kamera. Dank 16 Stop Dynamikumfang können helle und dunkle Bildbereiche gleichzeitig sauber abgebildet werden – wichtig vor allem für Hochzeiten, Gegenlicht Situationen, Bühnenlicht oder Innenräume. Composite RAW ermöglicht zusätzlich kamerainternes HDR oder Low-Noise-Processing.
Nutzen in der Praxis:
- sauberere Hauttöne bei Mischlicht
- mehr Zeichnung in Highlights & Schatten
- bessere ISO-Performance durch kombinierte Belichtungen
- weniger Zeit in der Nachbearbeitung
Das Ergebnis: RAWs, die sich bereits wie finalisierte Dateien anfühlen.
Video – 4K 60p Fullframe & 4K 120p Super 35
Das fühlt sich fast so an, wie ein Cinema-Upgrade ohne Cine-Body.
Die wohl häufigste Kritik an der A7 IV war der Crop bei 4K 60p. Mit der A7 V entfällt dieser nun vollständig. Für Slow-Motion bietet die Kamera zusätzlich 4K 120p im Super-35-Modus – sogar ohne signifikanten Qualitätsverlust.
Besonders entscheidend: Verbesserte thermische Performance. Während die A7 IV bei 40°C nach rund 10 Minuten stoppte, hält die A7 V etwa 60 Minuten durch.
Das bedeutet:
- Full-Frame-Look bei 4K 60p
- Zeitlupenaufnahmen in hoher Schärfe
- lange Interviews & Eventrecordings ohne Überhitzung
In Summe fühlt sich die Kamera wie ein Hybrid aus Alpha und Cinema-Line an.
Display – 4-Achsen Display mit nativen Hochformat

Ein Display-Update klingt zunächst nicht nach viel, stellt jedoch für Content Creator eine wichtige Neuerung dar.
Das neue Multi-Angle-Display erlaubt nicht nur horizontale und vertikale Anpassung, sondern unterstützt native Hochformat Perspektiven. Das ist vor allem relevant für alle, die Content für Reels, TikTok, Shorts und mobile Plattformen erstellen.
Wesentliche Vorteile:
- Reibungsloser Wechsel zwischen Foto und Video
- Low-Angle/Overhead Shots ohne Verrenkungen
- Gimbal-Ersatz in vielen Situationen
Damit wird die Kamera nicht nur professioneller – sondern zeitgemäßer.
Streaming & Live-Broadcast
Das Thema Streaming wird für moderne Kameras immer relevanter – nicht nur für Gamer, sondern auch für Coaches, Musiker, Eventfilmer und hybride Journalisten. Die Sony A7 V kann hier besonders punkten: dank USB‑Direct‑Streaming und stabiler Datenübertragung via Wi‑Fi 6 lässt sie sich nahtlos als hochwertige Webcam einsetzen, ohne Capture‑Karte oder zusätzliche Hardware.
Was das bedeutet:
- Direktstreaming über USB‑C → Plug & Play
- 4K 30p & stabilere Übertragung via Wi‑Fi 6
- Ideal für YouTube‑Streams, Hybrid‑Events, Online‑Coachings
- Fokus‑Tracking im Livestream → Gesicht bleibt zuverlässig scharf
Damit entwickelt sich die Kamera vom reinen Aufnahme‑Tool zum Live‑Produktionswerkzeug – ein relevanter Vorteil für alle, die Content nicht nur aufnehmen, sondern auch senden.
Bildstabilisierung – IBIS mit bis zu 7,5 Stops
Die verbesserte Stabilisierung, die in der Praxis klar messbar weniger Ausschuss bedeutet und Aufnahmen in schwierigen Lichtsituationen deutlich verlässlicher macht, fügt sich zentral in die Leistungssteigerung der Kamera ein. Sie ist nicht nur ein technisches Datenbank-Upgrade, sondern ein direkter Qualitätsgewinn für Fotografen und Videografen.
Sie sorgt dafür, dass auch bei längeren Verschlusszeiten oder Telebrennweiten die Bildschärfe erhalten bleibt und Handheld-Aufnahmen so gelingen, wie man sie von einem System dieser Leistungsklasse erwartet.
Das bedeutet:
- Weniger verwackelte Sport- & Tieraufnahmen
- Low-Light-Fotografie ohne hohe ISO
- Gimbal oft nicht mehr zwingend notwendig
Diese Funktion verbessert Ergebnisse – selbst wenn man sie nicht bewusst wahrnimmt.
Speicher – CFexpress + SD Kombi

In Bezug auf den Speicher bleibt zunächst alles gleich: 1x CFexpress/SD(UHS-II), 1x SD(UHS-II).
Die Kamera speichert jedoch schneller, puffert länger und unterstützt höhere Videobitraten. CFexpress garantiert dabei, dass selbst bei anspruchsvollen Aufnahmesituationen – etwa langen Serienbildfolgen, Bitrate hohem 4K 120p Footage oder der parallel laufenden Datenübertragung – die Performance nicht einbricht.
Während SD-Karten bei hohen Datenraten häufig zur Limitierung werden, hält CFexpress die Schreib- und Leseprozesse konstant stabil und ermöglicht durch geringere Latenzen ein Arbeiten ohne Unterbrechungen. Das ist vor allem dann relevant, wenn man schnell zwischen Foto- und Videomodi wechseln oder lange Takes ohne Neustart durchlaufen lassen möchte – ein Workflow, der mit SD‑Speicher oft ausbremst.
Also: SD bleibt kompatibel, CFexpress sorgt für Wachstum.
Nutzen in der Praxis:
- längere Serien ohne Bufferstop
- höhere Stabilität in 4K 120p Recording
- Zukunftssicherheit in Datenverarbeitung
Anschlüsse – Zweites USB-C, willkommen!

Eine Neuerung gibt es auch bei den Anschlüssen: Wir nehmen Abschied von dem Micro-USB und begrüßen einen zusätzlichen USB-C (USB 2.0). Den USB 3.2 2. Gen. könnt ihr beispielsweise für die Datenübertragung und Tethering nutzen, während USB 2.0 für die Stromversorgung oder zum Laden der Akkus verwendet wird.
Abgesehen von dieser Neuerung bleibt das Anschluss-Layout gleich: jeweils eine 3,5 mm Stereo-Mini-Buchse zum Audio-Monitoring und zum Anschluss eines externen Mikrofons. Der vertraute HDMI Typ A zur Ausgabe vom unkomprimierten Video an externen Monitoren oder Recordern komplettiert schließlich das Ganze.
Sony Alpha 7 V im Vergleich zu Alternativen
Bevor wir einzelne Modelle gegenüberstellen, lohnt ein Blick auf den Markt als Ganzes: Die Sony A7 V tritt nicht in ein leeres Feld, sondern in ein hart umkämpftes Segment – Hybrid-Kameras, die gleichzeitig fotografisch leistungsstark, videofähig und mobil einsetzbar sein müssen. In genau diesem Spannungsfeld konkurriert sie mit Systemen von Canon, Nikon und Panasonic, die jeweils eigene Stärken mitbringen.
Doch entscheidend ist nicht nur, welche Specs ein Datenblatt nennt – sondern wie gut ein Modell im Alltag performt und wie zuverlässig es unter realen Bedingungen arbeitet. Hier zeigt sich schnell: Die A7 V setzt ihren Fokus klar auf Geschwindigkeit, Autofokus-Intelligenz und Videostabilität – Bereiche, in denen sich Mitbewerber je nach Situation schwertun.
Wer eher auf Farbe, Bedienkonzept oder Preisstruktur schaut, findet Alternativen. Wer hingegen eine Kamera sucht, die situativ schnell, technisch belastbar und hybrid nutzbar ist, landet fast zwangsläufig bei der A7 V.
| Modell | Vorteil | Nachteil |
| Canon EOS R6 Mark III | 32,5 MP, bis zu 40 fps Serienbild, 7K RAW + 4K120 Video, starker Dual Pixel AF II | Sensor nicht gestapelt → möglich stärkerer Rolling Shutter, RF-Objektivsystem erforderlich |
| Nikon Z6 III | ausgewogenes Gesamtpaket, gute Ergonomie, starke Farbwiedergabe | Serienbild & Video weniger schnell/modern als A7 V & R6 III |
| Panasonic S5 II | starkes Preis-Leistungs-Verhältnis, ideal für Videocreator | AF-Tracking schwächer, weniger optimal für Action & Wildlife |
Sony bleibt mit der A7 V im Hybrid-Segment aktuell vorne, vor allem wegen AF + 30fps.
Unterschied zur Sony A7 IV – Lohnt sich ein Upgrade?

Kurz gesagt: Ja – wenn ihr Geschwindigkeit und Video braucht. Die A7 IV war ein Allrounder, aber im Grenzbereich limitiert.
Nicht jede Kamera ist für jede fotografische Richtung optimal – und gerade die A7 V spricht mit ihrer Mischung aus hoher Geschwindigkeit, verbesserter Stabilisierung, starken Videofunktionen und KI-gestütztem Autofokus besonders Nutzer an, die flexibel zwischen Foto und Film wechseln oder in dynamischen Situationen arbeiten.
Wer jedoch auf maximale Auflösung oder Studioarbeit spezialisiert ist, kann je nach Bedarf besser mit anderen Modellen aufgehoben sein.
| A7 IV Problem | A7 V Lösung |
| 10 fps für Action oft zu wenig | 30 fps = 3× schneller |
| Crop bei 4K 60p | Full Frame 4K 60p / 4K 120p (S35) |
| AF-Tracking bei schnellen Motiven nicht perfekt | KI-gestütztes Tracking, mehr Objekttypen |
| Rolling Shutter sichtbar bei schnellen Schwenks | Stärkerer Sensor → reduziert |
| Display gut – aber nicht so flexibel wie bei A7 V | 4-Achsen-Display deutlich kreativer nutzbar |
Für A7 IV User ist die Frage daher recht klar formuliert:
Fotografierst du Action, Wildlife, Reportage oder Hochzeit?
Dann ist ein Upgrade realistisch spürbar.
Machst du viel Video + Handheld-Content?
Dann profitierst du von IBIS, Display und 4K-Modi.
Machst du Landschaft, Studio, Portrait?
Dann ist die A7 IV weiterhin absolut ausreichend.
Neuer Standardzoom – Sony FE 28–70 mm F3.5–5.6 OSS II
Gemeinsam mit der Sony A7 V erscheint das kompakte Vollformat-Standardzoom FE 28–70 mm F3.5–5.6 OSS II – ein Objektiv, das bewusst als leichter, vielseitiger Allrounder konzipiert wurde. Mit nur ca. 293 g Gewicht eignet es sich als Allrounder für Alltag, Reise und Foto-/Videocontent und harmoniert perfekt mit dem verbesserten Stabilisierungssystem der A7 V.
Dank OSS-Bildstabilisator (Optical SteadyShot) und zusätzlichem Active-Modus bei kompatiblen Kameras bietet das Objektiv eine besonders ruhige Darstellung, was vor allem bei Video oder Tele-Ende (70 mm) spürbare Vorteile bringt. Die optische Konstruktion mit einem ED-Element und drei asphärischen Linsen sorgt für saubere Abbildungsleistung, geringe Verzeichnung und gutes Bokeh durch die zirkulare 7-Lamellen-Blende.
Vorteile des FE 28–70 mm F3.5–5.6 OSS II
- sehr leichtes Vollformat-Zoom (ca. 293 g) – ideal als Reise- und Street-Kombo
- OSS + Active-Modus → stärkere Stabilisierung in Verbindung mit A7 V IBIS
- AF/AE-Tracking mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde – perfekt abgestimmt auf den schnellen Autofokus der Kamera
- vielseitige Brennweite 28–70 mm für Landschaft, Portrait, Alltag & Reportage
- wettergeschütztes Design → robust für Outdoor-Situationen
- geringe Baulänge, kaum Längenänderung beim Zoomen
Für wen eignet sich das neue Kit-Objektiv besonders?
- Einsteiger, die direkt ein flexibles, leichtes Zoom möchten
- Reisefotografen, die ein minimales Setup bevorzugen
- Vlogger & Creator, die Stabilisierung + leichtes Handling schätzen
- Hybrid-User, die Foto und Video in einem kompakten Paket umsetzen wollen
Wer maximale Lichtstärke oder High-End-Bokeh sucht, greift zu GM-Objektiven wie dem 24–70 mm F2.8 GM II. Doch als kompaktes, preislich attraktives Standardzoom ist das FE 28–70 mm II der perfekte Einstieg in das Sony-E-Mount-System – und durch seine optimierte AF- und Stabilisationskompatibilität eine ideale Ergänzung zur A7 V.
Das FE 28-70 mm F3.5-5.6 OSS II von Sony überzeugt als kompaktes Vollformat-Zoomobjektiv mit beeindruckender Vielseitigkeit – perfekt, um atemberaubende Landschaften, ausdrucksstarke Porträts und spontane Momente in herausragender Bildqualität festzuhalten. Produktbilder zeigen optionales Zubehör und Anwendungsbeispiele.
- Bajonettanschluss: Sony E
- Lichtstärke: f3.5-5.6
- Spritzwasserschutz
- min. Naheinstellung: 30 cm
- Filtergewinde: 55 mm
Unser Fazit zur Alpha 7 V
Die Sony A7 V wirkt nicht wie ein kleiner Schritt, sondern wie ein bewusst gesetztes Upgrade, das echte Schwachstellen der Vorgängergeneration adressiert. Sie ist schneller, treffsicherer im Autofokus und in vielen Situationen verlässlicher – besonders, wenn Motive sich schnell bewegen oder Foto und Video fließend ineinander greifen. Gleichzeitig bleibt sie ihrem Charakter treu: ein vielseitiges Werkzeug, das für viele Anwender stärker wird, ohne bestehende Stärken der A7 IV zu verlieren.
Wer maximale Auflösung sucht, greift weiterhin zur R‑Serie – wer ein modernes, intuitives Hybrid-System möchte, bekommt hier eine Kamera, die im Alltag die bessere Wahl ist.
Häufige Fragen & Antworten zu Alpha 7 V
Hier beantworten wir euch die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit der Alpha 7 V.
Kann ich für die Alpha 7 V den Akku des Vorgänger Modells nutzen?
Ja, ihr könnt den Akku des Vorgängers, Sony NP-FZ100, auch für die Alpha 7 V nutzen.
Hat die Alpha 7 V Autoframing?
Ja, die Sony Alpha 7 V ist mit einer fortschrittlichen Autoframing Funktion ausgestattet. Auto Framing ist eine KI-basierte Kamerafunktion, die das Motiv automatisch verfolgt und den Bildausschnitt durch digitales Zuschneiden oder physische Steuerung so anpasst, dass das Motiv kontinuierlich gut eingerahmt bleibt.
Kann ich bei der Alpha 7 V LUTs importieren?
Ja, ihr könnt bei der Alpha 7 V bis zu 16 LUTs importieren.
Wie gut ist die Haptik und die Handhabung der Alpha 7 V?
Sony bleibt dem bewährten und von den Nutzern gelobten Design der Modellreihe weitgehend treu. Lediglich das Display wurde um eine zusätzliche Achsenbewegung erweitert, was den Einsatz in den unterschiedlichsten Aufnahmesituationen zusätzlich vereinfacht.
Wie groß ist die A7 V?
Die Sony Alpha 7 V ist nahezu genau so groß wie die Alpha 7 IV.
| Alpha 7 IV | Alpha 7 V |
| 131.0 × 96.4 × 69.7 mm | 130.3 × 96.4 × 72.3 mm |
Welche Objektive können mit der Alpha 7 V verwendet werden?
Mit der Sony Alpha 7 V können alle nativen Sony E-Mount Objektive verwendet werden sowie Objektive von Drittanbietern mit dem E-Mount Bajonett.
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