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Ricoh GR IV HDF Produktvorstellung & alle Neuerungen

Die Ricoh GR ist seit Jahren eine feste Größe in der Street- und Reportagefotografie. Mit der Ricoh GR IV HDF, die ab Januar 2026 erscheinen soll, führt Ricoh die technische Weiterentwicklung der GR IV Kompaktkamera konsequent fort – setzt aber gleichzeitig einen neuen, bewusst kreativen Schwerpunkt. Denn während Sensor, Prozessor und Stabilisierung zur vierten GR‑Generation gehören, definiert die HDF‑Variante erstmals den Bildlook selbst als zentrales Feature.

Produktverfügbarkeit: Die Ricoh GR IV HDF könnt ihr bereits jetzt im Foto Erhardt Onlineshop vorbestellen.

Die Highlights der Ricoh GR IV HDF

Ricoh GR IV HDF

Die Ricoh GR IV HDF bleibt dem Grundprinzip der GR-Serie treu: maximale Bildqualität, kompromisslose Direktheit und ein Werkzeugcharakter, der sich vollständig auf das Fotografieren konzentriert. 

Gleichzeitig bringt Ricoh mit der vierten Generation spürbare technische Weiterentwicklungen, die nicht nur auf dem Datenblatt gut aussehen, sondern vor allem im fotografischen Alltag relevant sind.

Ricoh GR IV HDF

Die Ricoh IV HDF verbindet die bewährte Bildqualität der Ricoh GR IV mit kreativer Ausdrucksstärke. Der integrierte Highlight Diffusion Filter (HDF) lässt sich per Knopfdruck aktivieren und verleiht Ihren Aufnahmen eine sanfte, weichere Bildwirkung mit diffuser Lichtdarstellung.

Top-Features Ricoh GR IV HDF
  • Spotbelichtung
  • LiveView
  • Li-Ion Akku DB-120
  • Lichtstärke: f2.8
  • min. Naheinstellung: 10 cm
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Neuer Sensor & neue Engine

Mit dem neuen APS-C BSI-CMOS-Sensor mit 25,74 Megapixeln und der GR ENGINE 7 erhält die GR IV HDF eine komplett neue Bildpipeline. Ziel ist weniger eine reine Auflösungssteigerung, sondern vielmehr eine bessere Ausnutzung des Sensors: feinere Tonwertabstufungen, mehr Dynamik Reserven und ein sichtbar verbessertes Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten. Der erweiterte ISO-Bereich bis ISO 204.800 unterstreicht, dass Ricoh die Kamera konsequent für Available-Light-Fotografie positioniert.

  • APS-C BSI-CMOS mit 25,74 Megapixeln
  • GR ENGINE 7
  • ISO-Bereich bis 204.800

Gerade Street- und Reportagefotografen dürften davon profitieren, da schnelle Reaktionen und saubere Ergebnisse bei schlechtem Licht zu den klassischen GR-Stärken zählen.

Ricoh GR IV Unterseite

Überarbeitetes 28mm-Objektiv

Das fest verbaute 18,3mm F2.8 Objektiv (28mm KB-äquivalent) wurde für die GR IV neu gerechnet. Ricoh setzt weiterhin auf eine moderate Weitwinkelbrennweite, die sich extrem vielseitig einsetzen lässt – von Street über Reise bis hin zu dokumentarischen Porträts. Die neue optische Konstruktion mit 7 Elementen in 5 Gruppen soll vor allem die Randschärfe, den Mikrokontrast und das Verhalten bei Gegenlicht verbessern.

  • 18,3mm F2.8 (28mm KB-äquivalent)
  • Neu gerechnete Optik (7 Elemente in 5 Gruppen)
  • Optimiert auf Randschärfe & Kontrast

Der typische „GR-Look“ bleibt dabei erhalten, wird aber technisch weiter verfeinert – ein wichtiger Punkt für langjährige GR-Nutzer:innen.

Ricoh GR IV HDF Vorderansicht schräg von oben

5-Achsen-IBIS bis 6 EV

Eine der größten Neuerungen ist die integrierte 5-Achsen-Bildstabilisierung, die laut CIPA-Standard bis zu 6 Blendenstufen ausgleichen kann. Damit schließt Ricoh eine der häufigsten Lücken früherer GR-Modelle. Gerade bei Nachtaufnahmen, in Innenräumen oder bei spontanen Schnappschüssen aus der Bewegung heraus erweitert IBIS den nutzbaren Bereich deutlich.

  • Sensorbasierte Stabilisierung
  • Bis zu 6 Blendenstufen (CIPA, Mitte)

In Kombination mit der kompakten Bauweise bleibt die Kamera damit extrem unauffällig, erlaubt aber deutlich längere Belichtungszeiten aus der Hand.

HDF statt ND-Filter

Das Alleinstellungsmerkmal dieses Modells ist der integrierte Highlight Diffusion Filter (HDF). Per Tastendruck lassen sich Spitzlichter bewusst streuen, wodurch Lichter weicher wirken und Bilder eine cineastische, leicht analoge Anmutung erhalten. Dieser Effekt ist besonders bei Nacht, Regen, Neonlicht oder starkem Gegenlicht sichtbar.

  • Highlight Diffusion Filter per Taste aktivierbar
  • Weiche Lichter, leichtes Glühen, cineastischer Look
  • Kein integrierter ND-Filter beim HDF-Modell
Beispielaufnahme ohne HDF
Beispielaufnahme mit HDF
Beispielaufnahme Wasseroberfläche ohne HDF
Beispielaufnahme Wasseroberfläche mit HDF

Ricoh entscheidet sich hier bewusst gegen den klassischen ND-Filter und positioniert die HDF-Variante klar als kreatives Werkzeug für Fotograf:innen, die ihren Bildlook bereits bei der Aufnahme festlegen möchten.

Ricoh GR IV HDF Display

Alltag & Workflow

Auch im täglichen Einsatz wurde die GR IV HDF spürbar weiterentwickelt. Besonders der 53 GB große interne Speicher ist ein echtes Praxis-Highlight und macht die Kamera noch unabhängiger von Speicherkarten. Ergänzt wird das Ganze durch moderne Konnektivität, USB-C mit Power Delivery und die neue GR WORLD App für Bildtransfer und Fernsteuerung.

  • 53 GB interner Speicher (ca. 1.000 RAWs)
  • microSD-Unterstützung
  • USB-C mit Power Delivery
  • Wi-Fi + Bluetooth, GR WORLD App

Unterschiede zu GR IV, GR III & GR IIIx

Mit der Einführung der vierten GR-Generation erweitert Ricoh die Produktlinie erstmals klar sichtbar um zwei Varianten: die Ricoh GR IV (Standard) mit klassischem ND-Filter und die Ricoh GR IV HDF mit Highlight Diffusion Filter. Für viele Interessierte stellt sich damit nicht nur die Frage nach dem Abstand zu den beliebten Vorgängermodellen GR III und GR IIIx, sondern auch nach der internen Differenzierung innerhalb der neuen Generation.

Während GR IV und GR IV HDF technisch vollständig identisch sind – also Sensor, Objektiv, IBIS, Autofokus, Geschwindigkeit und Workflow teilen – unterscheiden sie sich bewusst in einem zentralen Punkt: dem integrierten Filter. Genau dieser Unterschied hat große Auswirkungen auf den fotografischen Alltag und die kreative Ausrichtung.

Der Vergleich mit GR III und GR IIIx zeigt, dass Ricoh bei der vierten Generation keinen behutsamen Feinschliff betreibt, sondern einen echten Generationswechsel vollzieht. Neben der höheren Auflösung spielen vor allem 5-Achsen-IBIS, schnellere Reaktionszeiten, AF-Optimierungen und der deutlich erweiterte Workflow eine entscheidende Rolle. Die folgende Tabelle stellt alle relevanten Modelle übersichtlich gegenüber und erleichtert die Einordnung.

FeatureGR IIIGR IIIxGR IVGR IV HDF
Auflösungca. 24 MPca. 24 MP25,7 MP25,7 MP
Brennweite28mm40mm28mm28mm
IBIS3 Achsen3 Achsen5 Achsen, bis 6 EV5 Achsen, bis 6 EV
AFKontrast + PDAFKontrast + PDAFOptimiert, schnellerOptimiert, schneller
FilterNDNDNDHDF (kein ND)
Interner Speicher53 GB53 GB

Die GR IV HDF ist kein kleines Update, sondern ein echter Generationssprung – vor allem bei Stabilisierung, Geschwindigkeit und Workflow.

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Unser Tipp: Erfahrt mehr über die Ricoh GR III und Ricoh GR IV in unseren Blogbeiträgen.

HDF statt ND – Die wichtigste Frage

Kaum ein Thema wird rund um die Ricoh GR IV HDF so intensiv diskutiert wie die Entscheidung von Ricoh, beim HDF-Modell auf den klassischen ND-Filter zu verzichten. Während der ND-Filter bei früheren GR-Kameras für viele Nutzer ein fester Bestandteil des fotografischen Workflows war, setzt Ricoh mit dem Highlight Diffusion Filter bewusst einen anderen Schwerpunkt. Es geht weniger um technische Kontrolle der Belichtung, sondern um die gezielte Gestaltung von Licht und Stimmung bereits bei der Aufnahme.

Gerade im Street- und Reportage-Kontext ist diese Entscheidung spannend, denn sie trennt sehr klar zwei fotografische Philosophien: den nüchternen, kontrollierten Ansatz mit ND-Filter und den emotionaleren, atmosphärischen Look, den der HDF ermöglicht. 

Um besser einschätzen zu können, für wen sich die GR IV HDF eignet, lohnt sich ein genauer Blick auf die jeweiligen Vor- und Nachteile.

HDF vs. ND-Filter – Überblick

AspektHDF (Highlight Diffusion Filter)Klassischer ND-Filter
BildwirkungWeiche, diffundierte SpitzlichterNeutral, ohne Look-Veränderung
Typische MotiveNacht, Regen, Neon, GegenlichtTageslicht, Langzeitbelichtung
Kreativer StilAnaloger, filmischer LookTechnisch-kontrolliert
Offenblende bei SonneEingeschränkt möglichGut möglich
BewegungsunschärfeEingeschränkt steuerbarSehr gut steuerbar
Video-EinsatzWeniger Kontrolle über ShutterBessere Shutter-Kontrolle

Zwischenfazit: Die GR IV HDF richtet sich klar an Fotograf:innen, die Look & Stimmung priorisieren. Wer den ND regelmäßig nutzt, sollte eher zur Standard-GR IV greifen.

Für wen ist die Ricoh GR IV HDF geeignet?

Die Ricoh GR IV HDF ist keine Kamera für einen möglichst breiten Massenmarkt, sondern ein bewusst spezialisiertes Werkzeug. Ricoh richtet sich mit diesem Modell klar an Fotografen, die ihre Kamera immer dabei haben möchten und Wert auf Schnelligkeit, Unauffälligkeit und einen eigenständigen Bildlook legen. Gerade die Kombination aus 28mm-Festbrennweite, kompaktem Gehäuse, IBIS und HDF macht deutlich, dass es hier um Alltags‑, Street‑ und Reportagefotografie geht – weniger um universelle Einsatzbereiche oder maximale Vielseitigkeit.

Typisch für die GR-Positionierung ist zudem ein eher puristischer Ansatz: Fotografieren aus der Situation heraus, häufig mit JPEGs und individuellen Bildprofilen, ohne großes Zubehör oder aufwendige Nachbearbeitung. 

Die folgenden Punkte zeigen, für wen die GR IV HDF besonders gut geeignet ist – und wo ihre konzeptionellen Grenzen liegen.

Ideal für:

  • Street- & Reportagefotografie
  • Reisen & Alltag
  • Low-Light & Nacht
  • JPEG-Fotograf:innen & „Recipe“-Fans

Weniger geeignet für:

  • Sport & Wildlife
  • Video-zentrierte Produktionen
  • Nutzer:innen, die zwingend ND benötigen

Alternativen anderer Hersteller

Wer sich für die Ricoh GR IV HDF interessiert, vergleicht sie zwangsläufig mit anderen kompakten Premium-Kameras am Markt. Dabei wird schnell klar, dass sich viele Alternativen zwar in einzelnen Disziplinen ähneln, konzeptionell aber einen anderen Ansatz verfolgen. Sucher, Zoomobjektive oder größere Gehäuse können Vorteile sein – gehen jedoch meist auf Kosten von Kompaktheit, Spontanität oder dem puristischen Bedienkonzept, für das die GR-Serie bekannt ist.

Die folgenden Modelle werden häufig als Alternativen genannt. Sie eignen sich je nach fotografischem Schwerpunkt, unterscheiden sich aber deutlich von der GR IV HDF in Philosophie, Handhabung und Einsatzzweck.

ModellKonzeptUnterschied zur GR IV HDF
Fujifilm X100-SerieAPS-C, 35mm, SucherGrößer, Sucher, weniger „immer dabei“
Sony RX100 VII1″, ZoomVielseitiger, aber kleiner Sensor
APS-C SystemkameraWechselobjektiveGrößer, komplexer, weniger spontan

Keine Alternative kombiniert Größe, APS-C, Festbrennweite und GR-Handling so konsequent.

Community-Feedback & Prognose

Kaum eine Kamera-Serie lebt so stark vom Austausch innerhalb ihrer Community wie die Ricoh GR. Langjährige Nutzer:innen diskutieren intensiv über Stärken, Schwächen und Eigenheiten der Modelle – oft sehr praxisnah und kritisch. Genau dieses Feedback ist besonders wertvoll, um die GR IV HDF realistisch einzuordnen, denn viele Kaufentscheidungen basieren weniger auf reinen Datenblättern als auf Langzeiterfahrungen mit Vorgängermodellen.

Ein Blick auf die häufigsten Rückmeldungen zur GR III und GR IIIx zeigt, welche Punkte Ricoh mit der neuen Generation adressieren möchte – und wo trotz technischer Weiterentwicklung weiterhin realistische Erwartungen gefragt sind.

Bekannte Kritikpunkte früherer GRs

  • Staub auf dem Sensor
  • Akku-Laufzeit
  • AF bei sehr wenig Licht

Was sich verbessern dürfte

  • Neue Beschichtungen & Staubreduktion
  • IBIS reduziert ISO-Zwang
  • Optimierter Hybrid-AF
  • USB-C als pragmatische Akku-Lösung

Prognose: Die GR IV HDF wird eine der reifsten GR-Kameras bisher – mit klarer kreativer Ausrichtung.

Unser Fazit zur Ricoh GR IV HDF

Im Fazit zeigt sich sehr deutlich, dass Ricoh mit der GR IV HDF keinen klassischen Allrounder entwickeln wollte, sondern die konsequente Weiterentwicklung eines bewährten Konzepts verfolgt. 

Die Kamera richtet sich an Fotografen, die bewusst reduzieren, ihren Bildstil bereits bei der Aufnahme festlegen und eine kompakte Kamera als ernstzunehmendes Werkzeug verstehen – nicht als Kompromisslösung. Gerade die Kombination aus neuer Sensor-Generation, 5‑Achsen‑IBIS, verbessertem Autofokus, großem internem Speicher und dem charakterprägenden HDF macht die GR IV HDF zu einer sehr eigenständigen Kamera im aktuellen Marktumfeld.

Die Ricoh GR IV HDF ist keine Kamera für alle – aber eine für Enthusiasten mit klarer Vision. Wer Street-, Reise- oder Alltagsfotografie liebt und Bilder lieber entstehen lässt als nachbearbeitet, bekommt hier ein einzigartiges Werkzeug.

Häufige Fragen (FAQ) zur Ricoh GR IV HDF

Hat die GR IV HDF ein Staubproblem?

Ricoh adressiert das Thema technisch – ganz ausschließen lässt es sich konstruktionsbedingt nicht.

Warum kein ND-Filter?

Das HDF-Modell setzt bewusst auf kreativen Look statt Belichtungskontrolle.

Wie sinnvoll sind 53 GB interner Speicher?

Extrem – gerade für Street & Reisen, wenn keine Karte eingelegt ist.

Lohnt sich das Upgrade von GR III / IIIx?

Ja, wenn ihr IBIS, Geschwindigkeit, internen Speicher und neue Looks wollt.

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