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Camcorder & Video
 

Camcorder & Video

 

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Was bedeutet was bei Camcordern


3-Chip-Technik
Bei den Top-Modellen (Panasonic MX-300, Canon XM-1/XL-1, Sony TRV-900, VX-2000) wird für jede der drei Grundfarben ein eigener Chip verwendet. Somit haben Sie eine maximale Farbtrennung und Auflösung. Diese Geräte liefern die zur Zeit besten Bilder.

A/D-Wandler
Der A/D-Wandler (Analog/Digitalwandler) setzt die Lichtinformationen, die der CCD-Chip einfängt und in elektrische Spannungswerte wandelt in digitale Werte um.

AE-Shift
Manuelle Variationsmöglichkeit der Belichtung (heller - dunkler).

AIF/AIFF
Das "Audio Interchange File Format" ist eines der beiden am meisten genutzen Formate für Audio Dateien unter MacOS (das andere ist Sound Designer II (SDII)). Eine AIFF Datei enthält die rohen Audio Daten, Kanal Informationen (Mono/Stereo), die Sampling Rate und anwendungsspezifische Datenbereiche.

Analoger Eingang

Der analoge Eingang ermöglicht bei die Digitalisierung analoger Aufnahmen wie z.B. Video 8 oder Fernsehaufnahmen.
Damit stehen die Daten für die Nachbearbeitung am PC zur Verfügung.

Assemble Schnitt

Eine elektronische Schnittart, bei der eine neue Bilderfolge an eine vorhandene Szene angesetzt wird. Mit der Bild- und Tonspur wird auch eine neue Synchronspur aufgezeichnet.

ASF
Advanced Streaming Format
Audio-Dub (Nachvertonung)
Bei den meisten DV-Modellen besteht die Möglichkeit, nachträglich zum Originalton eine zusätzliche Toninformation aufzuspielen. Kommentare zu einzelnen Szenen, dezente Musik zum Originalton - beides ist möglich.

Audio Mix Modus
Diese Funktion ist bei DV-Geräten zu finden. Ermöglicht die Balance-Einstellung zwischen Stereospur 1 und 2 (Pegelanpassung zwischen Original- und nachvertontem Ton).

AVI
Kurzform für "Audio Video Interleave" (auch "Video for Windows" genannt). AVI ist eine Microsoft Entwicklung und das am häufigsten genutzte Video-Format bei Windows PC's. AVI definiert, wie Video und Audio zueinanderpassen ohne einen bestimmten Codec zu spezifizieren.

Backlight (Gegenlicht-Kompensation)
Der bildwichtige Vordergrund (Person oder Objekt) wird bei Gegenlichtaufnahmen aufgehellt.

Bildeffekte / Digitale Effekte
Ohne großen Aufwand haben Sie die Möglichkeit, bereits vor Ort Ihre Aufnahmen effektvoll zu gestalten (z.b. Sepia, Negativ, SW, Mosaik, Art).

Bluetooth™
Neuer Standard für kabellose Datenübertragung. Mit Hilfe eines Bluetooth-Modem-Adapters (für das Telekom-Festnetz) oder eines Bluetooth-fähigen Handys ist es möglich eine Internetverbindung über den Camcorder aufzubauen (ohne PC oder Notebook!). Es lassen sich so Texte, Fotos oder kurze Videosequenzen direkt nach der Aufnahme als E-Mail versenden. Gleichzeitig kann man auf Informationen aus dem Internet zugreifen und auf der Karte (Memory Stick, SD-Card) speichern.

Cassette Memory (Memory Chip)
Ist ein optionaler Standard im DV-Format. Über einen in der Cassette integrierten Speicher-Chip lassen sich eine Vielzahl von Informationen, wie Kamera-, Photo-, Index-Daten, Titel und Datum/Zeit der Aufnahme abspeichern.

CCD-Bildwandler
Charge Coupled Device
ein ladungsgekoppeltes Halbleiter-Element, das die Bildinformation über mehrere Hunderttausende von lichtempfindlichen Sensoren einfängt und in elektrische Signale umwandelt. Die im Bildwandler angewandte Farbfiltertechnik bestimmt sowohl das Auflösungsvermögen wie auch die Lichtempfindlichkeit des Aufnahmeelements.

Cinepak
Der Cinepak-Codec von SuperMac ist stark an das JPEG-Format angelehnt. Cinepak benutzt ein asymmetrisches Verfahren, so dass zum Komprimieren der Videodaten wesentlich mehr Rechenzeit erforderlich ist als zum Abspielen (bis zu Faktor 60). Die Kompressionsrate liegt bei etwa 10:1. Die Meinungen über die Qualität des komprimierten Videomaterials sind geteilt; sie ist aber in etwa vergleichbar mit der des Indeo-Codecs.

Codec
Codec ist eine Kurzform für "Coder/Decoder". Ein Codec ist eine Software, die es ermöglicht etwas - in der Regel Video und/oder Audio - in ein spezifisches Format zu enkodieren und dann die in diesem Format enkodierten Medien wieder in das Ursprungsformat zu dekodieren.

Digitaler Aus/- Eingang
Hier werden verschiedene Bezeichnungen benutzt die aber alle den gleichen internationale Standard IEEE 1394 meinen. z.B. Firewire, I-Link (Sony).
Der digitale Ausgang ermöglicht die Verlustfreie Übertragung an digitale Geräte oder an einen PC zum Nachbearbeiten. Durch den digitalen Eingang können die bearbeiteten Filme zur Archivierung wieder auf den Camcorder zurückgespielt werden.

Digital 8
Neu entwickeltes Videoaufzeichnungssystem von Sony (1999). Ermöglicht die digitale Bild- und Tonaufzeichnung auf handelsüblichen Video 8/Hi8 Cassetten. Abwärtskompatibel - vorhandene analoge Video B/Hi8 Aufnahmen lassen sich problemlos wiedergeben.
Digital 8 zeichnet sich durch seine hohe Schwarzweiß-. und Farbauflösung aus.

Digital 8 - Longplay
Wurde bei den bisherigen Modellen eine Laufzeit von 60 Minuten unter Verwendung einer 90 Minuten Hi8 Cassette erreicht, so läßt sich mit den Digital 8 Cassetten die volle Cassettenlaufzeit erzielen (ohne Oualitätsverlust).

Digitale Signal/Rauschminimierung
Basiert auf dem Vergleich von zwei aufeinanderfolgenden Bildern. Auftretende Rauschanteile können so analysiert und auf ein Minimum reduziert werden. Ruhigerer Bildeindruck und verbessertes Kopierverhalten.

Digital Video
Digitales Aufzeichnungssystem.
Dieser Standard wurde 1994 in der " Digital VCR Conference" von 55 Industrieunternehmen spezifiziert und verabschiedet. Der Digital Video-Standard beinhaltet u.a. das angewandte Kompressionsverfahren DCT (1 :5), die Datenrate, die Schnittstelle und das Cassettenformat. Hohe Bild- und Farbauflösung, exzellente Tonqualität, verlustfreies Kopieren und die Anbindung an Computer sind die wichtigsten Vorteile von "Digital Video".

divX
Der divX oder auch divX 4.x Codec basiert ebenfalls auf dem MPEG-4 Standard, ist aber kein gehacktes Microsoft Produkt mehr, sondern von Grund auf neu entwickelt. Er ist abwärtskompatibel und spielt auch mit dixX;-) komprimierte Videos (was anders herum nicht der Fall ist).

Dolby Digital / AC-3
Dolby Digital, auch bekannt unter dem Kürzel AC-3, ist ein Audio Codierungsverfahren, welches die Datenmenge die zur Reproduktion qualitativ hochwertiger Audiodaten erforderlich ist, reduziert. Dolby Digital stellt 5 Kanäle voller Bandbreite zur Verfügung (left front, right front, center, left surround, right surround). Zusätzlich steht ein Tieffrequenzkanal (LFE - Low Frequency Effect) zur Verügung. Der LFE-Kanal umfasst nur ein zehntel der Bandbreite der anderen Kanäle.

DTS
Entwickelt von Digital Theater Systems, ist DTS ein Mehrkanal Audio Format ähnlich Dolby Digital. Ausser in Kinos, wo die DTS Tonspuren von einer CD abgespielt und mit dem Film synchronisiert werden, findet man dieses Format eigentlich nur auf Video DVDs.

DV
DV ist ein internationaler Standard für ein digitales Videoformat für den Endanwender. Ursprünglich wurde er von einem Konsortium von 10 f&uzml;hrenden Unterhaltungselektronik Herstellern entwickelt. Heute gehöhren diesem Konsortium weltweit mehr als 60 Unternehmen an. DV, ursprünglich als DVC (Digital Video Casette) bekannt benutzt ein 6,35mm metalbedampftes Band zur Aufnahme von digitalen Videodaten mit einer Auflösung von 720x480 (NTSC) bzw. 720x576 (PAL). DV war die erste (und ist eigentlich immernoch die einzige) auch für den Privatanwender erschwingliche Lösung zur digitalen Aufnahme von Videos. Der auch als Software erhältliche Codec ist schnell und nahezu verlustfrei, somit lassen sich mit eine DV System, entsprechende Software und Erfahrung vorausgesetzt aus den eigenen Aufnahmen Videosequenzen erstellen, die von professionellen kaum noch zu unterscheiden sind.

DVD

Die DVD (Digital Versatile Disk) ist ein optisches Speichermedium ähnlich der CD. Die Kapazität beträgt zwischen 4.7 und 18 Gigabyte. Als DVD-Video ist sie für die Verbreitung hochqualitativer Videos konzipiert. Auf DVD's gespeicherte Videos sind immer nach dem MPEG-2-Standard komprimiert, während die Audiodaten entweder im Dolby Digital, im MPEG-2 Audio oder im DTS Format vorliegen.

Edit Search
Ermöglicht die Aufnahmekontrolle im Kamerabetrieb ohne Umschaltung in den Wiedergabebetrieb.

End Search
Egal an welcher Position sich das Band befindet - nach Aktivierung von "End Search" wird das Band automatisch bis zum Ende der letzten Aufnahmesequenz gespult und zur Kontrolle kurz angespielt. Bei DV-Camcordem funktioniert dieses auch nach einem Cassettenwechsel. Voraussetzung hierfür ist die Verwendung von Cassetten mit Memory-Chip.

Exposure Control (Manuelle Belichtungseinstellung)
Hinter dieser Funktion verbirgt sich die Möglichkeit, eine manuelle Blendensteuerung vorzunehmen.

Fader
Sanftes Ein- und Ausblenden von Szenen in Bild und Ton. Abhängig vom Camcordermodell stehen unterschiedliche Effekte zur Verfügung.

Firewire
Siehe auch i.LINK.
FireWire ist Apples Version des IEEE1394 Standards, ein sehr leistungsfähiger serieller Bus zur Verbindung von Peripheriegeräten mit dem Computer. FireWire erlaubt den simultanen Anschluss von bis zu 63 Geräten und Übertragungsraten bis zu 400 MBit/s. Die hohe Geschwindigkeit ermöglicht das Arbeiten mit großen Datenmengen, daher werden fast alle modernen digitalen Videokameras mit FireWire-Anschluss ausgestattet.

Frame Record (Einzelbildaufnahme)
Unterstützende Funktion zur Erstellung von Zeichentrick- oder Trickaufnahmen. Je nach Modell wird eine bestimmte Anzahl von Bildern bei jedem Auslösevorgang aufgenommen.

Hyper MIG Video Head / XR-System
In den neuen XR-Camcorder-Modellen von Sony wurde ein neu entwickelter Videokopf integriert. Diese Entwicklung basiert auf den Erfahrungen des DV-Formates. Der Videokopf konnte durch die Verwendung neuer Materialien nochmals verkleinert werden. Informationen lassen sich dadurch mit einer höheren magnetischen Energie auf das Band übertragen. Mit weniger Energieaufwand (0,7 Watt.gegenüber dem bisherigen System) lassen sich somit höhere Pegelwerte für das Helligkeits- und Farbsignal realisieren. In Verbindung mit entsprechenden Schaltkreisen ( XR = intelligente Bandbreitenkontrolle) läßt sich darüber hinaus noch eine höhere Horizontalauflösung erzielen.

i.LINK
(Digital Video-Anschluß)
Eine Schnittstelle, die den bidirektionalen Austausch hoher digitaler Datenmengen ermöglicht. Sie basiert auf dem internationalem Standard IEEE 1394 und findet zur Zeit Anwendung bei digitalen Produkten wie DV-Camcorder, DV-Heimvideorecorder, DV-Walkman und digital gestützten Nachbearbeitungssystemen. Über nur ein Kabel werden Bild-, Ton- und Steuerimpulse verlustfrei übertragen.

Indeo
Der Indeo-Codec wurde 1992 von Intel vorgestellt. Durch die Kompatibilität zu "Video for Windows" ist der Indeo Codec auf allen Windows-PCs einsetzbar. Der skalierbare Codec verwendet ein eigenes YUV-Modell (YUV9 mit 9 Bit/Pixel) und erreicht Kompressionraten von ca. 5:1. Die Vorteile beim Einsatz des Indeo Codecs sind die relativ schnelle Kodierung (je nach Hardware auch in Echtzeit) und die geringen Prozessoranforderungen beim Abspielen.

Index Titler
In Verbindung mit dem integrierten Speicherchip (Cassette Memory) der DV-Cassette haben Sie die Möglichkeit Szenen mit einem selbsterstellten oder vorprogrammierten Titel zu versehen. Durch die Speicherung der Titeldaten auf dem Cassettenchip ist ein gezielter Titelsuchlauf sowie eine nachträgliche Titeleinblendung bei der Wiedergabe (über Video Out) möglich.

InfoLITHlUM (Sony)
Durch eine kontinuierliche Kommunikation zwischen Akku und Camcorder ist eine exakte Kapazitätsanalyse möglich. Die Restkapazität des Akkus wird dem Anwender über den Sucher, LCD-Bildschirm oder das LC-Display auf die Minute genau übermittelt.

Integrierter Schnittcomputer

Bis zu 100 Schnitte lassen sich via Menü vorprogrammierten (je nach Modell). Der Camcorder fungiert als Zuspieler. Das digitale Aufnahmegerät wird über i.LINK oder Infrarot-Signal angesteuert.

Insert Schnitt
Eine elektronische Schnittart in der Videotechnik, bei der eine neue Bildfolge in ein bereits bespieltes Videoband störungsfrei eingesetzt oder mit einer vorhandenen Bildszene ausgetauscht wird. Dabei können Bild oder Ton oder aber beides neu aufgenommen werden.

Intelligenter Fotoschuh Erweiterter Zubehörschuh
Über zusätzliche Kontakte am Fotoschuh ist eine Kommunikation mit einem entsprechend ausgestatteten Zubehörprodukt möglich. Dies kann z. B. eine Leuchte sein, die bei Aufnahmestart automatisch eingeschaltet wird.

Intervall-Aufnahmefunktion
Zur Erstellung von Trick- oder Zeitrafferaufnahmen wie z.B. das Aufblühen einer Blüte. Intervall- und Aufnahmezeit sind variabel ausgelegt.

Laser Link (Sony)
Produkte, die mit dieser Funktion ausgestattet sind, ermöglichen dem Anwender eine drahtlose Übermittlung von Bild- und Toninformationen an ein Nachbearbeitungs- oder Videogerät. Für den Empfang ist nur der optionale Infrarot-Empfänger IFT-R20 (Sony) erforderlich.

Lichtempfindlichkeit
Wird in Lux angegeben. Je geringer die Luxangabe desto lichtempfindlicher ist die Kamera. Dies ermöglicht, eine Konstant gute Aufnahmequalität, auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen.

Longplay-Funktion
Verlängerung der Aufnahmezeit durch Reduzierung der Bandtransportgeschwindigkeit. Faktor x 2 bei Video 8/Hi8 (120 min =240 min, Faktor x 1,5 bei Digital Video /60 min = 90 min).

Extended Longplay (Canon)
Betet eine Erweiterung auf 180 Minuten Aufzeichnung bei einem 60 Minuten Tape durch eine Reduktion der Bilddaten um 50%. Aber es ist zur Zeit keine Nachbearbeitung am PC möglich.

Memory Mode Effekte
DV-Camcorder, die mittels Foto-Mode Einzelbilder auf einen Speicherchip speichern, verfügen über zusätzliche spezielle Blue-Box-Effekte. Bereits abgespeicherte Einzelbilder lassen sich nachträglich effektvoll in das Video integrieren. Mit z.B. Memory-Chroma-Key läßt sich in den Blauflächen des Einzelbildes ein Bewegtbild darstellen.

Menüführung

Einige Camcorderfunktionen werden über ein Menü gesteuert. Über Symbole werden die Funktionen ausgewählt und aktiviert.

MICROMV-Cassette
Neue Cassette von Sony, z.Z. nur für die Kameras DCR-IP5/7. Ca. 70% kleiner als eine normale MiniDV-Cassette.

MPEG
MPEG ist ein standardisiertes Kompressionsverfahren das sich speziell zur Datenreduktion von Bewegtbildern eignet. Man unterscheidet verschiedene Unterstandards: MPEG-1 und MPEG-4 arbeiten mit niedrigen Datenraten und eignen sich deshalb primär für Multimedia- und Telekommunikations-anwendungen. MPEG-3 beschreibt HDTV-Anwendungen, wurde aber nachträglich in den MPEG-2 Standard integriert. In der professionellen Videotechnik spielt der MPEG-2 Standard die wichtigste Rolle.

ND-Filter
Zuschaltbares mechanisches Filter zur Beeinflussung der Tiefenschärfe und Vermeidung von Überbelichtung. ND = Neutral Dichte-Filter (Graufilter).

NightShot

Über diese Funktion lassen sich Aufnahmen bei absoluter Dunkelheit (0 Lux) realisieren. Mittels integrierter Infrarot-LEDs wird eine Bereich von ca. 2 bis 3 m abgedeckt. Höhere Reichweiten (bis zu 30 m) erzielen Sie mit optionalen Videoleuchten.

OPC (Bandeinmeßverfahren)
Diese Funktion ist bei den meisten VideoB/Hi8-Kameras zu finden. Nach einem kurzen Prüfverfahren werden Videokopf und Bandmaterial optimal aufeinander abgestimmt.

PAL

Kurzform für "Phase Alternation Line". Standard zur Ausstrahlung von Fernseh-Sendungen in vielen westeuropäischen Ländern. Insgesamt werden beim PAL-Standard 625 Zeilen übertragen, aber nur 576 für die Bildinformaionen auf dem Fernsehschirm genutzt. Die restlichen freien Zeilen werden zum Beispiel für die Übertragung von Videotext genutzt. Die Bildwiederholfrequenz beträgt bei PAL 50 Hz (25 Bilder/sec).

PCM-Tonaufzeichnung
Pulse-Code-Modulation. Digitalisiertes Tonaufzeichnungsverfahren das bei Digital Video und zur Stereo-Nachvertonung beim Video8/Hi8-System angewandt wird. Hoher Frequenz- und Dynamikumfang.

Photo Mode
Ermöglicht die Aufnahme von Standbildern für die Dauer von 6-7 Sekunden auf das Mini-DV Band.

Programm AE

Dieses automatische Belichtungsprogramm bietet eine zusätzliche Hilfe für spezielle Aufnahmesituationen. Hier werden Verschlußzeiten und Blende der entsprechenden Situation angepaßt.
Von Portrait-Aufnahmen bis hin zu schnell bewegten Motiven findet der Anwender immer das richtige Programm.

Quicktime
Quicktime ist eine von Apple 1991 zunächst für den Macintosh entwickelte Betriebssystemerweiterung. Seit geraumer Zeit ist die Software auch für Microsoft Windows erhältlich. Quicktime ist, wie AVI ein offenes Verfahren, das mit Codecs anderer Anbieter zusammenarbeitet. Es durchsucht den Rechner nach installierten Codecs und wählt den besten für die jeweils abzuspielende Datei aus.

RGB-Grundfarbenfilter

Spaltet das Licht in die drei Grundfarben auf. Dies führt zu einer naturgetreuen Farbwiedergabe.

Sampling Rate
Beim Digitalisieren von analogen Audiodaten, gibt die Sampling Rate an, wie oft pro Sekunde das analoge Signal abgetastet wird. Je höher die Sampling Rate, desto näher ist die digitale Kopie am Original. Die Standard Audio CD ist z.B. mit einer Sampling Rate von 44.100 kHz aufgenommen, d.h. 44.100 Samples pro Sekunde.

Signal Konvertierung (Analog zu Digital)
Mit den digitaten Camcordern der neuesten Generation hat man die Möglichkeit, externe analoge Videosignale in digitale Signale zu wandeln. Sehr vorteilhaft, wenn z.8. VHS-Aufnahmen über den Computer nachbearbeitet werden sollen. Funktioniert in beide Richtungen.

Slow Motion
Ist eine verlangsamte, auf einzelne Bilder reduzierte Wiedergabe. Je nach Modell erfolgt die Wiedergabe störstreifenfrei.

Speicherkarte
Dient zur Speicherung digitaler Informationen aller Art, z.B. Fotos, MP3 u.a.
Memory Stick ( nur Sony)
MultiMediaCard (Panasonic, Canon, JVC u.a.)
SD-Card (wie MultiMediaCard, nur mit Möglichkeit des Kopierschutzes und versenkte Kontakte)

Steady Shot (optisch)
Verwackelungskorrektur-System. Zwei Sensoren (horizontal/vertikal) ermitteln die Bewegung (Verwackler) des Camcorders. Diese Informationen werden über eine Elektronik analysiert und an ein Aktiv-Prisma innerhalb der Optik weitergeleitet. Dieses Prisma nimmt dann, entsprechend dem Grad der Auslenkung, Gegenmaßnahmen in Form einer Lichtbrechung vor.

Steady Shot (elektronisch)
Im Gegensatz zum optischen System, kompensiert der elektronische Steady Shot Verwackler über den CCD-Bildwandler. Auf elektronischer Basis wird ein Fenster mit einer definierten Pixelmenge (abhängig vom Modell) bestimmt. Dieses Fenster kann sich, abhängig von der Verwackelung, innerhalb der insgesamt zur Verfügung stehenden Pixelmenge bewegen. Beim elektronischen Super Steady Shot wurde das Verhältnis der Pixelmengen erhöht. Der Wirkungsgrad des Systems konnte dadurch weiter verbessert werden.

Streaming Video
Streaming Video ist eine Sequenz aufeinanderfolgender Bilder, die in komprimierter Form über das Internet gesendet und vom Player des Endanwenders gezeigt werden, sobald sie dort eintreffen. Mit Streaming Video muss der Betrachter nicht mehr warten, bis eine große Videodatei aus dem Internet heruntergeladen ist, stattdessen wird das Video in einem kontinuierlichen Datenstrom (Stream) gesendet und jedes Bild wird dem Betrachter gezeigt, sobald es verfügbar ist. Zur Auswahl stehen mehrere Videoformate, die Streaming Video unterstüzen: RealVideo, QuickTime und Windows Media Video um nur die gängigsten zu nennen.

Synchronisation
Bei der Bildwiedergabe ist eine Synchronisation für den Monitor wichtig, damit überhaupt erst ein stehendes Bild zustande kommt. Die Impulse für den Bild- und Zeilenanfang gewinnt man bereits bei der Videoquelle (also z.B. Kamera usw.); bei allen Aufzeichnungen auf Videoband werden diese Initialisierungsimpulse mitgeführt. Beim Mischen mehrerer Quellen im Studio erreicht man mit der Synchronisation, daß die Bildsignale jeweils zeitgleich beginnen. Zur Synchronisation von Farbinformationen ist der Burst notwendig, der mit jeder Zeilen-Synchronisation erscheint. Damit Ton und Bild zeitlich abgestimmt sind und bleiben, setzt man hier zur Synchronisation (bei Verwendung von separaten Geräten für Bild und Ton) meist den Timecode ein.

Titelgenerator
Je nach Camcordermodell haben Sie die Auswahl unter vorprogrammierten Titeln. Zusätzlich können Sie bei manchen Modellen die Titel frei gestalten.

Tonaufzeichnung

Frequenzmoduliertes Tonaufzeichnungsverfahren beim Video 8 / Hi 8 System. Ton- und Bildaufzeichnung erfolgen über rotierende Videoköpfe. Mono- und Stereo Ton in HiFi-Oualität.

Time Base Corrector
Mit dem TBC werden mechanisch bedingte Schwankungen der Abtastgeschwindigkeit auf elektronischem/digitalem Wege ausgeglichen. Die Kantenruhe wird deutlich verbessert.

VHS
Kurzform für "Video Home System". Video-Standard für analoge Videokasseten. VHS wurde ursprünglich von JVC entwicklet und ist der Standard, der in europäischen Haushalten am häufigsten vertreten ist.

Video 8

Ein Videoformat, mit dem Sony 1985 die Ära der kompakten Camcorder-Generation einleitete. Durch das neue Format konnten neue Anwendungsgebiete ermöglicht werden. Superkompakte Camcorder, TV-Video-Kombinationen und der Video-Walkman sind Produkte, die sich aufgrund des kompakten Cassettenformates realisieren ließen. Lange Aufnahmezeiten, hohe Auflösung, HiFi-Ton und die Möglichkeiten bei der Bild- und Ton-Nachbearbeitung ebneten diesem System den Weg zu einem schnellen Erfolg.

Video Hi8
Die elektronische Weiterentwicklung des Video 8-Systems (1989). Schärfe und Konstrastumfang konnten nochmals gesteigert werden. Die hervorragende Kopierqualität und der RC Time Code machten Video Hi8 zu einem idealen System für die Video-Nachbearbeitung.

Vollbildabtastung (Progressiv Photomode)
Dabei werden 25 Vollbilder aufgezeichnet. (Standard ist Zeilensprungverfahren 50 Halbbilder/Sekunde, entspricht dem normalen Fernsehbild, werden in direkter Folge abgespielt). Das aufgenommene Standbild mit Vollbildabtastung ist damit gestochen scharf.

WAV
WAV (Waveform Audio) ist das native Format für digitale Audiodaten unter Windows. WAV Dateien unterstützen diverse Formate: 8 oder 16 Bit Samples bei Sampling Raten von 11025Hz, 22050Hz oder 44100Hz. Der benötige Speicherplatz beträgt bei höchster Qualität 88KB/s.

Weißabgleich

Der Camcorder stellt sich automatisch auf die momentane Beleuchtungsquelle ein und behält diese Einstellung während der ganzen Aufnahme bei. Werden Außenaufnahmen vorgenommen mit einem Wechsel in Innenräume unter Beibehaltung der Farbtemperatur ist es ratsam die Hold-Funktion zu aktivieren. Über die Festfilter für Innen- und Außenbereich lassen darüber hinaus Farbstimmungen motivorientiert optimal anpassen.

Zebra-Funktion
Dient zur Erkennung der richtigen Belichtungseinstellung. Die Information erfolgt in Form von diagonalen hellen Streifen bei überbelichteten Teilen im Sucherbild.

Zero Set Memory (programmierter Insert-Schnitt)
Erlaubt das gezielte Einfügen von Szenen durch Überspielung in bereits erstellte Aufnahmen.

Zoom bei Wiedergabe

Bereits erstellte Aufnahmen (Band oder Speicherkarte) lassen sich mittels dieser Funktion um den Faktor 2 vergrößern. Die Möglichkeit einer manuellen Bildausschnittswahl sowie die Speicherung auf einer Karte oder die Überspielung auf ein zusätzliches Aufnahmegerät sind gegeben.

Voraussetzungen am PC zur Videonachbearbeitung:
Der verwendete PC sollte mindestens einen Pentium II/III mit etwa 500 MHz vorweisen.
Der Arbeitsspeicher sollte mindestens 128 MB haben.
Die Festplatte sollte mindestens 13 GB haben. Je 9 Minuten Film werden 2 GB Speicherplatz benötigt.
Die Grafikkarte sollte mindestens 32 MB haben.
Eine Leistungsfähige Soundkarte (DMA muß eingeschaltet sein).